Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

02.01.2019, 13.00 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Polizei-Bilanz: Der Jahreswechsel war buchstäblich ruhiger

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Zum Jahreswechsel blieb für die Polizei auch diesmal kaum Zeit für Besinnlichkeit: Zwar mussten im Vergleich zur Silvesternacht 2017/18 (334) rund zehn Prozent weniger Einsätze im Bergischen Städtedreieck gefahren werden (2018/19: 301 Einsätze). Dennoch kam bei den Ordnungshütern keine Langeweile auf: Allein in Wuppertal war die Polizei in der Neujahrsnacht 193 Mal im Einsatz.

Während es bei den Körperverletzungen und Schlägereien mit zwölf Einsätzen einen leichten Anstieg gab (Vorjahr: 10), gab es bei den Sachbeschädigungen mit neun Einsätzen einen geringen Rückgang (10). Auch fiel der Jahreswechsel 2018/19 im wahrsten Sinne erheblich ruhiger als im Jahr zuvor aus: Wegen Ruhestörungen musste die Polizei diesmal nur elf Mal ausrücken. Vor einem Jahr verbuchte die Wuppertaler Polizei mit 24 Einsätzen wegen Lärms noch mehr als doppelt so viele Anzeigen.

Dazu passt, dass auch weit weniger Personen die Neujahrsnacht in Gewahrsam verbringen mussten: Wurden 2017/18 noch 14 Personen mit zur Wache genommen, so kamen diesmal „nur“ sieben Menschen ins Gewahrsam. Attacken oder Pöbeleien gegen Ordnungshüter gab es in der Silvester-Nacht im Städtedreieck laut Polizei offenbar kaum: Lediglich in Solingen wurden Polizisten im Einsatz behindert und beschimpft, wobei ein Polizist dabei sogar verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei Cronenberg verlief der Jahreswechsel auch im Dorf ruhig „keine Besonderheiten“ vermeldet Polizei-Hauptkommissar Tom Fleuß von der Dienststelle am Rathausplatz.