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04.01.2019, 13.41 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

LKA-Software: „SKALA“ soll Einbruchszahlen weiter senken

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Symbolbild Einbruch - Foto: Jochen Tack

Einen satten Rückgang bei den Einbruchszahlen vermeldet die Polizei Wuppertal: Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2018 sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um etwas mehr als 18 Prozent. Konkret wurden in dem Zeitraum 419 Einbrüche gemeldet, das ist ein Rückgang um 94 Taten im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2017. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote: Konnten 2017 nur 14,62 Prozent der Einbrüche aufgeklärt werden, so wurden im vergangenen Jahr 19,57 Prozent der Fälle geklärt.

Für das neue Jahr 2019 sind die Vorzeichen noch besser: Das Landeskriminalamt NRW stellt der Polizei im Bergischen Städtredreieck neuerdings sein Computer-Programm „SKALA“ zur Verfügung. Wie Polizeipräsident Markus Röhrl bereits bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2017 im letzten Frühjahr ankündigte, dient das „System zur Kriminalitätsanalyse und Lageantizipation“ (SKALA) zur Erstellung von Prognosen für mögliche Einbruchs-Tatorte.

Nachdem das computergestützte Werkzeug zur präventiven Einbrecher-Bekämpfung bereits in einigen NRW-Polizeibehörden positiv getestet wurde, soll es nun auch im Bergischen Städtedreieck wöchentlich Daten zu sogenannten „Hot Spots“ liefern. Dies sind Bereiche, in denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Einbrüche besteht. Die Auswerte-Software ermittelt diese anhand von jeweils aktuellen Polizei-Daten zu Tatorten, Tatzeiten und Vorgehensweisen.

Mit den „SKALA“-Daten kann die Polizei dann ihre Maßnahmen wie zum Beispiel Präsenzstreifen oder Fahrzeug-Kontrollen effizienter auf die „Hotspots“ abstimmen. „Ziel ist eine steigende Aufklärungsquote“, kommentiert Polizeipräsident Markus Röhrl die Neuerung bei der Einbruchs-Prävention im Städtedreieck: „SKALA wird uns hierbei sinnvoll unterstützen.“

Der wöchentlich aktualisierte Wohnungseinbruchs-Radar der Polizei findet sich übrigens hier: wuppertal.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbrueche-in-wuppertal-remscheid-und-solingen