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29.01.2019, 16.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Musik auf dem CronenBerg“: „Esmé-Quartett“ wurde umjubelt

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Das Esmé-Quartett bei seinem Gastspiel im Rahmen der Reihe „Musik auf dem Cronenberg“ im Zentrum Emmaus. -Foto: Matthias Müller

Die Stimmung beim ersten Konzert 2019 in der Reihe „Musik auf dem CronenBerg“ konnte am 18. Januar 2019 im Zentrum Emmaus nicht besser sein: Kein Stuhl war mehr frei und dazu herrschte große Wiedersehensvorfreude auf das „Esmé-Quartett“ an der Hauptstraße.

Die vier Südkoreanerinnen, Wonhee Bae und Yoona Ha (Violine), Jiwon Kim (Viola) sowie Ye-eun Heo (Violoncello), welche das „Esmé Quartett“ 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln gründeten, hatten sich ein festliches Programm vorgenommen. Am Anfang standen das Streichquartett KV 575 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Joseph Haydn das Streichquartett G-Dur Nummer 5, beide in vier Sätzen.

Die Begeisterung der vielen Zuhörer über die gebotenen Leistungen im ersten Teil des „CronenBerg“-Konzertes war geradezu frenetisch. „Aller guten Dinge sind drei“, kündigte Barbara Buntrock, die Co-Leiterin der Konzert-Reihe, dann nach der Pause Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ an. Das Streichquartett in vier Sätzen musste zuvor zwei Mal ausfallen, um so größer war diesmal die Freude der Dörper Klassik-Liebhaber.

Die Zuhörer im Zentrum Emmaus genossen das exakte Spiel und die engelsgleiche Leichtigkeit, mit der die vier Instrumentalisten die schwierigen Stücke ebenso souverän wie virtuos meisterten – die Bravo-Rufe vor der Pause und am Ende waren voll berechtigt…!