11.02.2019, 19.50 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Neue Rettungswache Cronenberg: „Notfalls in einem Wigwam…“

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Nach dem Aus der Stadtwerke-Fläche an der Lindenallee (die CW berichtete) sollte der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg in der Februar-Sitzung Bericht zum aktuellen Sachstand zur neuen Rettungswache Cronenberg erstattet werden. Dieser stellte sich jedoch „mager“ dar: „Es gibt nicht viel Neues zu berichten“, musste Andreas Steinhard von der Berufsfeuerwehr Wuppertal direkt zu Beginn seiner Ausführungen eingestehen.

Wie der stellvertretende Leiter der Wuppertaler Feuerwehr berichtete, sei nun ein Grundstück etwas unterhalb der Feuerwache Cronenberg an der Kemmannstraße in den Fokus der Suche nach einem Grundstück für die Dörper Rettungswache gerückt. Allerdings müsse hier noch ein Emmissionsschutzgutachten eingeholt werden.

Die lange Suche nach einem geeigneten Standort stieß den Stadtteilparlamentariern übel auf. Der Rettungsdienstbedarfsplan sei bereits 2017 verabschiedet worden, bislang gebe es noch kein Ergebnis – „wenn das GMW über ein Jahr sucht, dann erwarte ich einen Bericht“, forderte Michael-Georg von Wen­czow­sky (CDU) die Verwaltung und das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) zu mehr Handeln auf.

Dass nun frühestens im Herbst Bewegung in die Sache kommen soll, hält von Wenczowsky für „zu spät“. Der Rettungswagen müsse zeitnah in Cronenberg untergebracht werden – „im Notfall in einem Wigwam…“

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