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31.03.2019, 10.46 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Unglaublich: RSC-Löwen sind nach 0:4-Rückstand im Pokalfinale

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Besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich für seinen RSC Cronenberg: Otto Platz Iglesias (re.) schaffte im Pokal-Halbfinale zehn Minuten vor der Schlusssirene einen Doppelpack. -Archivfoto: Odette Karbach

Ein unglaubliches Pokal-Halbfinale erlebten die Cronenberger Rollhockey-Fans am gestrigen Samstagabend, 31. März 2019, im hessischen Landesleistungszentrum: Nach 0:4-Rückstand drehte der RSC Cronenberg noch die Partie und zog am Ende mit einem 6:4 (1:4) ins Finale um den DRIV-Pokal ein.

Nachdem die RSC-Löwen verspätet in Darmstadt eingetroffen waren und mit nur kurzer Aufwärmphase in die Begegnung starten mussten, zeigten sie sich im ersten Abschnitt noch nicht ganz wach: Nach 15 Minuten lagen die Gastgeber verdient mit 4:0 in Führung. Mit seinem Treffer zum 1:4 sorgte Max Thiel immerhin kurz vor dem Halbzeitpfiff für einen kleinen Hoffnungsschimmer bei den zahlreichen mitgereisten Löwen-Fans.

Dass die Grün-Weißen nun besser im Spiel waren und Jordi Molet in der 36. Minute auf 2:4 verkürzte, ließ die Dörper Anhänger zusätzlich Morgenluft schnuppern. Ein Doppelpack von Otto Platz war es dann, der für richtig Jubel unter den Löwen-Fans sorgte: Mit seinen beiden herrlichen Treffern in der 41. und 46. Minute belohnte Platz die Aufholjagd der Cronenberger.

Während RSC-Keeper Fynn Hilbertz keine weiteren Tore mehr zuließ und zwei Strafstöße hielt, brachte Aaron Börkei seine Löwen dann erstmals in Führung. Sekunden vor dem Schlusspfiff war es schließlich Spielertrainer Jordi Molet, der nach dem 10. Teamfoul der Darmstadt mit dem umjubelten 6:4-Endstand die Dörper ins Pokalfinale schoss. Hier wird es zum Bergischen derby kommen, denn auch die IGR Remscheid zog mit einem 7:2 gegen Walsum ins Endspiel ein.

Im ersten Finale hat der RSC Heimrecht: Am 25. Mai empfangen die Löwen die IGR in der Henckels-Halle, das zweite Finale wird am folgenden 26. Mai in Remscheid ausgespielt.

RSC-Herren: Fynn Hilbertz, Leon Geisler – Thomas Köhler, Jordi Molet (2), Max Thiel (2), Otto Platz (1), Lucas Seidler, Niko Morovic, Sebastian Rath, Aaron Börkei (1).