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19.05.2019, 16.52 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Oberliga-Aufstieg: CSC kann den Sekt schon einmal kaltstellen

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Trafen wieder beide: Ercan Aydogmus (2.v.r.) und Kabiru Hashim Mohammed (2.v.l.), das kongeniale Sturmduo des Cronenberger SC. Archivfoto: Odette Karbach

Schwer tat sich der Cronenberger SC (CSC) zunächst am heutigen Sonntag, 19. Mai 2019, in seinem vorletzten Saisonspiel in der Landesliga. Im Rennen um den Aufstieg fuhren die Grün-Weißen gegen Teutonia St. Tönis nach einem Rückstand zur Halbzeit aber am Ende doch noch einen klaren 4:1-Heimerfolg ein und stellten damit die Weichen für ihre Oberliga-Rückkehr.

In der 24. Minute hätten die Gastgeber in Führung gehen können, doch Davide Leikauf vergab den Foulelfmeter für die Cronenberger. Kurz vor dem Pausenpfiff dann der Schock für den Oberliga-Aspiranten: Die Gäste aus Tönisvorst gingen in der 45. Minute in Führung. Den Rückstand steckten die Mannen von CSC-Trainer Peter Radojewski jedoch in der Pause gut weg: Kaum war der zweite Abschnitt angepfiffen, legte Tarkan Türkmen in der 49. Minute für Kabiru Hashim Mohammed auf, der mit seinem 24. Saisontor den Ausgleich für den Sportclub besorgte.

In der 78. Minute netzte dann Tarkan Türkmen selbst ein: Auf Vorlage von CSC-Toptorjäger Ercan Aydogmus brachte Türkmen die Cronenberg erstmals in Führung. Im Anschluss gab Türkmen dann wieder den Vorlagengeber: Auf sein Zuspiel besorgte Timo Leber in der 81. Minute das 3:1 für die Hausherren. In der 91. Minute dann knipste Ercan Aydogmus mal wieder: Mit dem 4:1 schraubte der Routinier seine Trefferquote auf beeindruckende 41 Saisontore hoch.

Zwar stehen in der Landesliga-Gruppe 1 noch zwei Spiele aus. Da der CSC aber am nächsten Sonntag spielfrei ist, können die Cronenberger bis zum Saison-Finale am 2. Juni gegen den TSV Merbusch II nur noch maximal drei Punkte einfahren. Durch den heutigen Heimsieg haben die Dörper fünf Punkte Vorsprung vor dem Dritten FC Mönchengladbach – die Grün-Weißen können sich also aufgrund ihres Top-Torverhältnisses am letzten Spieltag sogar ein Unentschieden leisten und dennoch die Oberliga-Rückkehr eintüten. Spitzenreiter TVD Velbert hat derweil weiterhin einen Punkt Vorsprung vor den Cronenbergern.