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28.05.2019, 16.09 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Wassermusik“: Katja Hausmann erzählt Märchen an der Wupper

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Zuletzt war sie als „Fau Holle“ aktiv, im Rahmen der „Wassermusik“ des Vereins „Neue Ufer“ engagiert sich Cronenbergs Märchen-Expertin Katja Hausmann nun am „Bergischen Amazonas“, der Wupper. | Foto: Meinhard Koke

Dass die Schwebebahn erst voraussichtlich ab August wieder fährt, das ist nicht nur ein Problem für den ÖPNV-Verkehr entlang der Talachse, das trifft auch viele Wuppertaler ins Mark. Doch die Reparatur-Pause des Wahrzeichens der Stadt bietet auch Chancen – und der Verein „Neue Ufer“ hat sie ergriffen.

Der Verein, der die Wupper als Stadtfluss stärker erlebbar machen möchte, nutzt die Schwebe-Pause, um unter der Überschrift „Wassermusik“ eine Veranstaltungsreihe zu veranstalten: Ohne durch die Fahrgeräusche der Schwebebahn gestört zu werden, finden seit Ende April Konzerte und Lesungen an der Wupper statt. Am kommenden Samstag, 1. Juni 2019, wird eine Cronenbergerin die Schwebebahn-Pause geradezu „märchenhaft“ ausfüllen.

Katja Hausmann wird am Hartmannufer Märchen erzählen. Und welche Geschichten wird die Dörperin dabei ab 19 Uhr an der Landgerichts-Insel zu Gehör bringen? Wasser- und Flussmärchen, natürlich! Ob Meer, Fluss, Tau oder Schnee – jede Menge Aggregat-Zustände von Wasser werden dabei Thema sein, so verrät die Initiatorin der früheren Dörper Märchenschule „Lesezeichen“ schon einmal. Und „Regen muss in Wuppertal dabei natürlich auch eine Rolle spielen“, lacht Katja Hausmann…

Infos zur „Wassermusik“ in der Schwebebahn-Pause

Die Teilnahme an der etwa 1,5-stündigen Wupper-Lesung mit Katja Hausmann ist frei. Als musikalische Intermezzi werden zwischen den Märchen Sätze aus der „Wassermusik“ von Händel erklingen. Mehr Infos zu der Veranstaltungsreihe „Wassermusik“, die noch bis Ende Juni geht, online unter neue-ufer-wuppertal.de.