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01.06.2019, 13.06 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Auf zum Freudenberg: CSC braucht Punkt zur Oberliga-Rückkehr

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Die erste Mannschaft des Cronenberger SC in der Saison 2018/19. – Foto: Odette Karbach

Der Cronenberger SC (CSC) wird seinen möglichen Oberliga-Aufstieg nicht daheim feiern können, sondern auswärts: Das letzte Saisonspiel in der Landesliga-Gruppe 1 werden die Grün-Weißen am morgigen Sonntag, 2. Juni 2019, nämlich nicht an der heimischen Hauptstraße, sondern auf der Bezirkssportanlage am Freudenberg austragen.

Grund für die Verlegung des Saison-Finales ist wie berichtet das traditionelle Rötzel-Turnier des CSC, das einen Anstoß auf dem Heimplatz des Sportclubs um 15 Uhr unmöglich macht. Ursprünglich wollten die Cronenberger daher ihre Partie auf 17 Uhr verlegen. Das klappte jedoch nicht, weil die Entscheidungen um den Auf- und Abstieg in der CSC-Gruppe noch nicht alle gefallen sind.

Während der TVD Velbert die Meisterschaft mittlerweile klar gemacht hat, ist das Rennen um den Aufstiegsplatz 2 noch nicht entschieden: Nachdem der 1. FC Mönchengladbach am letzten Wochenende einen Dreier einfuhr, können die Niederrheiner als Dritter den CSC noch von Platz 2 verdrängen. Bei zwei Punkten Vorsprung und einem komfortabel besseren Torverhältnis reicht dem CSC aber im letzten Saisonspiel gegen den TSV Meerbusch II bereits ein Unentschieden, um die Oberliga-Rückkehr einzutüten.

Gegner Meerbusch ist der zweite Grund, warum das letzte CSC-Spiel nicht um 17 Uhr an der Hauptstraße angepfiffen werden kann. Der TSV gewann zwar am Sonntag bei Teutonia St. Tönis und kletterte damit auf den Tabellenplatz 12. Allerdings hat der letzte CSC-Gast nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz 15 – das Cronenberger „Endspiel“ hat also für Auf- und Abstieg Bedeutung, sodass ein späterer Anstoß nicht in Frage kommt, um eine Wettbewerbsverzerrung auszuschließen.

Der CSC hofft natürlich, dass seine Fans zahlreich zum Freudenberg kommen, um nach Abpfiff den Oberliga-Aufstieg kräftig mitzufeiern. Der Anstoß auf dem Heimplatz des Südhöhen-Nachbarn Germania erfolgt um 15 Uhr.