12.06.2019, 10.20 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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„The Cup“: Schüler-Becher „to go“ in Dörper Stadtteilbibliothek

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Giovanni Rizzo (re.) und Samet Ari von der Alexander-Coppel-Gesamtschule (ACG) in Solingen bieten den ökologischen Kaffeebecher ihrer Schülerfirma aktuell auch bei Christine Breidenbach-Kerber und Karin Homberg (li.) in der Stadtteilbibliothek Cronenberg an. | Foto: Meinhard Koke

Angesichts von geschätzt 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebechern, die pro Jahr in Deutschland verbraucht werden sollen, haben umweltbewusste Unterwegs-Trinker „den Kaffee auf“: Wer seinen „Coffee to go“ aus dem Einwegbehältnis schlürft, gilt vielfach ähnlich wie ein Dieselfahrer oder ein Plastiktüten-Käufer als Umweltsünder.

Mehrweg-Kaffeebecher sind vielmehr in aller Munde – so auch bei der Schülerfirma der Alexander-Coppel-Gesamtschule (ACG) in Solingen: Giovanni Rizzo, Samet Ari und ihre sieben Mitunternehmer haben im Rahmen eines Projektkurses den Mehrwegbecher „The Cup“ auf den Markt gebracht. Unterstützt von der JUNIOR gGmbH des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die bundesweit Schüler-Firmen begleitet, haben die Solinger Gesamtschüler den umweltfreundlichen Mehrwegbecher aus Bambus und Silikon in einer Erst-Auflage von 100 Stück herstellen lassen.

Wer einen oder zwei der Schüler-„Cups“ haben möchte, muss nun aber nicht extra „über die Wupper“ nach Solingen gehen. „The Cup“ ist zum Preis von 7 Euro in der Stadtteilbibliothek Cronenberg erhältlich. Fragen zu ihrer Schüler-Firma sowie Bestellungen von „The Cup“ nehmen die Nachwuchs-Unternehmer Giovanni Rizzo und Samet Ari gerne per E-Mail unter thecup@gmx.de entgegen.

Dörper Becher-Verkauf: Nur noch bis zum 21. Juni

Achtung: Nicht nur die Farben grün und rot von „The Cup“ sind bereits weg, die letzten Mehrweg-Becher sind auch nur noch bis zum 21. Juni 2019 an der Borner Straße 1 zu haben. Wer zum einen keinen Durst mehr auf „Ex-und-hopp“-Becher hat und zum anderen zugleich die unternehmerischen Gehversuche der Schülerfirma unterstützen möchte, sollte also schnell zuschlagen.

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