Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

06.08.2019, 19.40 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Naturschutz vor Ort: NABU braucht Mithilfe bei Obstwiesen-Mahd

Artikelfoto

Freuen sich auf tatkräftige Unterstützung: Wuppertals NABU-Vorsitzender Reiner Leppert (2.v.r.) und seine Mithelfer bei der ersten Obstwiesen-Mahd 2019 im oberen Rheinbachtal. | Foto: Meinhard Koke

Was macht den Reiz Cronenbergs aus? Wohl auch, dass es hierzulande sehr grün ist! Dieses Gepräge gerät aber nicht nur durch immer neue Baupläne, wie aktuell im Zuge der Neuaufstellung des Regionalplanes (die CW berichtete), in Gefahr. Wo keine Schafe, Kühe oder auch Pferde mehr weiden, droht auch natürliches Ungemach – zum Beispiel Farne überwuchern die Kulturlandschaft und verdrängen Kräuter und Blumen und damit auch Vögel und Insekten.

So ähnlich verhält sich das auch im Bereich des Rheinbachtales: Versteckt liegt hier, nur wenige Meter Luftlinie von der letzten Häuserzeile entfernt, eine riesige Obstbaum-Wiese. Schön längst wäre sie keine Wiese mehr, wenn sich die Wuppertaler Ortsgruppe des Naturschutzbundes (NABU) Deutschlands nicht kümmern würde. Seit vielen Jahren schon rücken Reiner Leppert und engagierte NABU-Mitstreiter alljährlich mehrfach zur Obstwiesen-Mahd in das Dörper Biotop aus – damit es auch weiterhin ein grünes Idyll bleibt.

Am kommenden Samstag, 10. August 2019, steht nun die zweite Mähaktion des Jahres an: Gegen 9 Uhr greifen Reiner Leppert und seine Mithelfer zu Sense und Rechen, um den nächsten Abschnitt der Obstwiese zu pflegen. Bei der Auftakt-Aktion Ende Juli konnte der Wuppertaler NABU-Vorsitzende gerade einmal drei Mithelfer begrüßen, umso mehr hofft Reiner Leppert, dass sich für die August-Mahd am kommenden Samstag einige Freiwillige mehr bei ihm melden.

Wer also etwas für den Umweltschutz tun möchte, muss nicht auf den Beginn des neuen Schuljahres und die nächste Freitags-Demo warten, sondern kann am Samstag auf der Dörper Obstwiese ganz konkret einen praktischen Beitrag leisten. Anmeldungen für die Obstwiesen-Mahd nimmt Reiner Leppert unter Telefon (02 02) 47 43 67 entgegen. Mehr Infos gibt es auch unter www.nabu-wuppertal.de.

Übrigens: Wer am Samstag nicht kann, hat am 21. September eine weitere Gelegenheit zur Mithilfe – dann steigt nämlich die dritte Mäh-Aktion auf der Obstwiese oberhalb des Rheinbachtales. Weitere folgen im Oktober und November.