Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

05.09.2019, 16.09 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Grundschule Küllenhahn: Martins-Spende für die Jugendfarm

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Die Küllenhahner Kinder und Lehrer bereiteten bei ihrem Besuch der Kinder- und Jugendfarm auch eine Gemüsesuppe über dem offenen Feuer zu. | Foto: Meinhard Koke

Etwas verspätet wurde der Sankt-Martins-Gedanke in diesem Sommer gelebt. Da machten sich die Lehrerinnen Julia Marx und Claudine Müller früh morgens mit ihren beiden dritten Klassen der Grundschule Küllenhahn auf. Zu Fuß durchs Burgholz ging’s zur Kinder- und Jugendfarm am Rutenbecker Weg – wie fast schon traditionell seit drei Jahren teilten die Grundschüler hier ihren Erlös aus dem Martinsverkauf und spendeten exakt 361,77 Euro an die Einrichtung an der Wupper.

Das Geld stammte auch diesmal aus dem Erlös des Grundschulstandes im Gemeindehaus Küllenhahn, an dem die Schule nach dem Martinszug allerlei Selbstgemachtes feil boten. Weil die Welt an der Küllenhahner Straße noch halbwegs in Ordnung sei, während die jungen Besucher der Kinder- und Jugendfarm mitunter aus nicht so heilen Verhältnissen kommen, begründete Lehrerin Julia Marx die neuerliche Spende für die Farm.

Der historische Hof an der Wupper bietet von Eseln und Ponys über Hühner und Kaninchen bis hin zu Frettchen und Schafen vielen Tieren ein Zuhause. Und für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft oder auch mit Handicaps eine Anlaufstelle, wo sie – begleitet von Pädagogen – miteinander arbeiten, Umwelterfahrungen sammeln und die Übernahme von Verantwortung lernen können – und übrigens auch als „Farm-Sprecher“ bei der Organisation der Kinder- und Jugendeinrichtung mitreden dürfen.