Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

30.09.2019, 13.11 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Auch ein Händchen für Pinne: Dörper Banker gingen Picken

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Das Team der Sparkasse Cronenberg auf der Vonkelner Pickbahn „Grüne Eiche“, wo sie sich von Mitgliedern des Pickvereins in die Geheimnisse des altbergischen Wurfspiels einführen ließen. | Foto: privat

Wer täglich mit Zahlen jongliert, der braucht auch einmal etwas Abwechslung. Insofern ging das Team der Sparkasse Cronenberg in der vergangenen Woche auf seinen alljährlichen „Filial-Ausflug“. Als Ziel hatten sich die Mitarbeiter von der Rathausstraße ein weltweit einzigartiges ausgesucht, wobei sie dabei aber dennoch in ihrem Filialbezirk blieben. Was das wohl gewesen sein mochte?

Natürlich die Pickbahn in Vonkeln, der letzte Ort auf dem Globus, wo noch das altbergische Spiel „Picken“ gepflegt wird. Nach einer Einführung zur Historie des Wurfspiels und einer praktischen Einweisung im Anschluss durch Pickvereins-Boss Friedhelm Ackermann und weitere Vereinsmitglieder griffen Filialleiter Jan Kessenbrock und Geschäftskunden-Leiter Ralf Funke sowie ihre Kollegen unter der „Grünen Eiche“ zu den Wurfhölzern.

In den beiden Teams „Spar“ und „Kasse“ gingen sie auf Pinne-Jagd – wer sich das Antreten hätte „sparen“ können beziehungsweise wer „Kasse“ machte, blieb „Bankgeheimnis“… Dass die Dörper „Banker“ allerdings nicht nur ein Händchen für Geld, sondern auch fürs Picken haben, fand Friedhelm Ackermann: Die „Neu-Picker“ von der Rathausstraße hätten eine beachtliche Leistung gezeigt, attestierte der Pick-Chef.

Den Sparkassen-Ausflüglern indes bereitete der Nachmittag nicht nur viel Freude, sie sind nun auch noch stärker in die Eigenheiten Cronenbergs eingeweiht – ob sie nun eine der früheren Pick-Bahnen in Berghausen oder an der Solinger Straße reaktivieren, um dem Pickverein Vonkeln das Alleinstellungsmerkmal streitig zu machen, ist derweil nicht bekannt…