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07.10.2019, 13.15 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Germania und Sudberg machen schönen Fußball-Sonntag komplett

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Der Kader des SSV Germania 1900 für die Bezirksliga-Saison 2019/20 | Foto: Odette Karbach

Dass der SSV Germania 1900 eine harte Nuss ist, das bewiesen die Südstädter zuletzt mit ihrem Unentschieden beim Tabellenführer FC Wülfrath (die CW berichtete).  Am gestrigen Sonntag knöpften der Bezirksliga-Aufsteiger dem nächsten favorisierten Club einen Punkt ab: Beim VfB Marathon Remscheid schafften die Germanen ein 2:2-Unentschieden (0:0).

Nach torloser ersten Hälfte kamen die Gastgeber in der 61. Minute zum 1:0. Per Foulelfmeter erzielten die Südstädter dann den Ausgleich: Mario Filai setzte den Strafstoß zum 1:1 für die Germanen in die Marathon-Maschen. Dabei blieb es bis zum Ablauf der regulären Spielzeit, in der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Nicht nur, dass der Mülheimer Schiedsrichter Sven Terwolbeck in den Schlussminuten gleich dreimal die gelbe Karte für Germanen-Spieler zückte. In der 93. Minute kam Marathon auch zur 2:1-Führung.

Damit schien der Heimerfolg fast sicher, doch das Team von SSV-Trainer Damian Schary kam noch einmal zurück: Nur eine Minute später markierte Pascal Glittenberg den umjubelten Ausgleich (94.), der dem SSV einen Last-Minute-Punkt sicherte. Trotz es Punkt-Gewinnes fiel Germania in der Bezirksliga-Tabelle auf Platz zwölf zurück. In den nächsten beiden Spielen haben die Freudenberger die Chance, erneut zwei Favoriten ein Beinchen zu stellen: Im Nachholspiel am Donnerstag (19.30 Uhr) empfangen sie den Dritten Union Velbert, am Sonntag kommt der Siebte Bergisch-Born in die Südstadt.

Kreisliga A: Sudberg klettert auf Platz 11

Nach dem Sieg des Cronenberger SC (die CW berichtete) machte der SSV 07 Sudberg den aus Dörper Sicht schönen Fußball-Sonntag komplett: Mit einem 3:2-Sieg gegen den TSV Union Wuppertal (2:0) setzten die Sudberger ihren Aufwärtstrend fort und fuhren zudem im Abstiegskampf einen wichtigen Erfolg gegen einen Konkurrenten ein. Dabei war auch das Glück auf Sudberger Seite – durch ein Eigentor eines Union-Spielers gingen sie in der 17. Minute in Führung.

Als die Gäste vielleicht schon gedanklich in der Kabine waren, legte Nils Propach kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 (44.) für die Gastgeber nach. Robert Lange setzte in der 78. Minute zwar das 3:0 oben drauf, dennoch wurde es dann noch einmal spannend in der Heinz-Schwaffertz-Arena: Innerhalb von fünf Minuten konnte Union auf 2:3 verkürzen (78./83.), letztlich brachte das Team von SSV-Trainer Daniel Reuter den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

Durch den wichtigen Heim-Erfolg kletterte der SSV in der Kreisliga-A-Tabelle auf Platz elf. Am kommenden Sonntag haben die Sudberger einen schweren Auswärtsgang vor der Brust: Um 15 Uhr läuft die Reuter-Elf im Hafen beim Achten Sonnborn auf.

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