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18.11.2019, 13.08 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Gegen „Wald-Sodbrennen“: Stadt kalkt am Nöllenhammer

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Im Rahmen ihrer alljährlichen Herbst-Kalkungen zweier Wuppertaler Wälder fliegen die Hubschrauber in dieser Woche die Ronsdorfer Anlagen und das Nöllenhammer Bachtal an, um die dortigen Waldgebiete gegen die Folgen des sauren Regens zu schützen.

Wie die Stadt erläutert, macht die Säuerebelastung bis in die 1980er-Jahre den Wäldern noch heute zu schaffen: In einigen Wuppertaler Wäldern können sich die Bäume nicht natürlich vermehren, weil die Böden für die zarten jungen Bäume zu sauer sind. Gegen dieses „Sodbrennen“ hilft die Kalkung, weil sie die Säuren neutralisiert und die Böden so wieder lebensfreundlicher macht. Eine Waldfläche muss ungefähr alle zehn Jahre neu gekalkt werden, bis die natürliche Säurekonzentration erreicht ist.

Die diesjährige Kalkungs-Aktion startet am heutigen Montag, 18. November 2019, in den Ronsdorfer Anlagen, anschließend kommt der Bereich Nöllenhammer an die Reihe. Der Hubschrauber fliegt dabei die Waldgebiee dabei in einem sehr engen Zeittakt immer wieder an, um die mit jeweils etwa 800 Kilogramm Kalk gefüllten Trichter über den Fächen zu verteilen.

Je nach Witterungsverlauf sollte die Maßnahme bereits am kommenden Freitag, 22. November, abgeschlossen sein. Obwohl der Kalk nicht gesundheitsschädlich ist, werden die betroffenen Wälder für den Zeitraum der Kalkung vollständig gesperrt. Sobald das Gebiet gekalkt ist, wird der Wald dann wieder freigegeben.

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