Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.11.2019, 16.12 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Küllenhahn: Adventsbasar machte Gemeindehaus zum Ortsteil-Treff

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Konnten sich einmal mehr über ein volles Gemeindehaus freuen: Pfarrerin Dr. Sylvia Hartmann (4.v.l.) und die ehrenamtlichen Helfer des Adventsbasares der Evangelischen Gemeinde Küllenhahn. | Foto: Meinhard Koke

Im Frühjahr ist es das Spielplatzfest, im Sommer das Hoffest und in der Vorweihnachtszeit der Küllenhahner Advent – dazwischen ist es der traditionelle Adventsbasar der Evangelischen Gemeinde Küllenhahn, welcher die Menschen im Ortsteil zusammenbringt. Das zeigte sich natürlich vor allem, als der alljährliche Martinszug der Grundschule in der Nesselbergstraße ausklang: Vor dem Gemeindehaus und drinnen war das Gedränge da so groß, dass eine Tasse Glühwein beziehungsweise Punsch zum Aufwärmen eigentlich nicht mehr notwendig war…!

Aber auch schon vor dem Eintreffen der kleinen Laternengänger und ihrer Eltern und Lehrer herrschte reges Treiben im Gemeindehaus, welches sich vorweihnachtlich geschmückt wieder als ein gemütlicher Küllenhahn-Treffpunkt präsentierte: Kaum ein Platz an den vielen Tischen war frei, gerne nutzten die Küllenhahner die Gelegenheit zum Zusammensein und Klönen, aber zum Essen und Trinken – das Büfett war jedenfalls wieder mit selbstgebackenen Kuchen, deftigen Mettbroten und dem kultigen Küllenhahn-Kartoffelsalat mit oder ohne Würstchen reichlich bestückt.

Organisiert von Hannelore Bachstädter, Wiltrud Winkelmann und Edith Dörken stand an den stimmungsvoll geschmückten Ständen zudem ein üppiges Angebot an Marmelade und Plätzchen sowie selbstgemachten Advents- und Weihnachtsgeschenken und netten kleinen Aufmerksamkeiten bereit, überdies lockte wieder eine große Tombola und nicht zuletzt verkauften die Schüler der Grundschule Küllenhahn reichlich Selbstgebasteltes – da war auch für das adventliche Heim, den Adventskalender oder Niko-lausstrumpf und nicht zuletzt den Gabentisch das eine oder andere dabei.

„Ich glaube, darauf dürfen wir ein wenig stolz sein“, konnten sich denn auch Hannelore Bachstädter, Wiltrud Winkelmann und Edith Dörken mit Recht über den Einsatz ihrer Mitstreiter des Basar-Kreises sowie den Einsatz der Helfer des Adventsfestes freuen: „Dieser Basar ist etwas ganz Besonderes und Ausdruck gelebter Gemeinschaft“, ergänzte Pfarrerin Dr. Sylvia Hartmann zu dem gelungenen Verlauf, der sicherlich auch im Ergebnis wieder ein Erfolg war.

„Wir danken allen ganz herzlich, die durch ihre Unterstützung und Spenden die Erzielung des großartigen Erlöses ermöglicht haben“, zeigte sich Pfarrerin Hartmann dankbar.