Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

02.01.2020, 17.05 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Stößel & Stasikowski: Frohe Weihnachten“ in „Policks Heimat“

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„Heimat“-Inhaber Dirk Polick (li.) hatte in seiner Cronenberger Filiale Kristof Stößel alias Fabienne van Straten (mi.) sowie Dirk Stasikowski für einen vorweihnachtlich-unterhaltsamen Abend zu Gast. | Foto: Matthias Müller

Policks Heimat“ wurde am Freitag vor Heiligabend zur Comedy-Lokation. „Heimat“-Chef Dirk Polick begrüßte in seiner vollen Cronenberger Filiale Fabienne van Straten und Dirk Stasikowski von „Stößels Komödie“ in Elberfeld. Im „Glitzerfummel“ und mit weißer Lockenperücke trat Fabienne van Straten, das Alter Ego von Kristof Stößel, vor das ebenso erwartungsvolle wie bestens gelaunte Publikum.

Zu der Weihnachtslesung hatte Fabienne van Straten den eher „reduzierten“ Dirk Stasikowski im Schlepptau – fast wie einen „Knecht Ruprecht“. Mit holländischem Akzent übernahm Fabienne die Führung durch den Abend, um die Zuhörer zunächst mit allerlei Geschenken weihnachtlich auszustaffieren. „Davon haben wir dann auch etwas“, scherzte „sie“. Natürlich durfte in der Folge das Weihnachtsgedicht von Loriot nicht fehlen und auch „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss wurde zu Gehör gebracht.

Dazu plauderte die „holländische Matrone“ auch ganz locker aus ihrem Leben: „Ich werde oft mit Hella von Sinnen verwechselt!“ – kaum zu glauben! Dabei kam Fabienne van Straten so reizend mit Akzent parlierend rüber, wie seit Hape Kerkeling nicht mehr gehört. Aus erster Quelle musste natürlich auch über Beatrix und „Prinz Pilzje“, also Sohn Willem-Alexander, schwadronniert werden.

Dazu bot der humorvolle vorweihnachtliche Abend witzige Geschichten, Gedichte und Texte, die Fabienne van Straten und Dirk Stasikowski im Wechsel zum Besten gaben – immerzu wurde mit dem Publikum um die Wette gelacht. Nicht unbedingt zum Lachen war derweil Dirk Stasikowski. Schließlich konnte der BVB-Fan an diesem Abend nicht vor dem Fernseher seinen Borussen zuschauen. „Du bekommst als Gage zehn Spekulatius mehr“, versuchte Fabienne das Fan-Leid zu mildern…

Mit der witzigen Geschichte um das Lied „O Tannenbaum“ und den Lichter-Deko-Wahn zweier Nachbarn, der natürlich im Wahnsinn endet, schloss ein rundum vergnüglicher Abend, der die Lachmuskeln gehörig strapazierte – fröhliche Weihnachten!