" /> Cronenberger Woche » Neu in Evangelisch-Cronenberg: Jugend-Diakon Lars Rabenstein
Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

12.02.2020, 16.05 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Neu in Evangelisch-Cronenberg: Jugend-Diakon Lars Rabenstein

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Lars Rabenstein betreut nicht nur die jungen „Schäfchen“ in Evangelisch-Cronenberg, sondern auch drei Schafe daheim – noch am Niederrhein… | Foto: Meinhard Koke

Aus Krankheitsgründen lief die Jugendarbeit in der Evangelischen Gemeinde Cronenberg in den vergangenen Monaten etwas gebremst. Nun hat ein Nachfolger für den zwischenzeitlich ausgeschiedenen Jugendleiter in der Gemeinde seinen Dienst angetreten: Lars Rabenstein heißt er, 37 Jahre ist er und aus der Landgemeinde Anrath-Vorst am linken Niederrhein ist er ins Bergische gekommen.

So ganz unbekannt ist Cronenberg dem studierten Theologen und Sozialpädagogen indes nicht: Schließlich stammt Lars Rabenstein aus Mettmann, wo er im elterlichen Wohnhaus auch noch eine Wohnung hat. Von hier aus wird er nicht nur nach Cronenberg, sondern auch an den Niederrhein pendeln. Denn Lars Rabenstein ist unter anderem auch Hobby-Schäfer: Seine drei Schafe halten auf dem zweitheimatlichen Hof im Kreis Viersen die Stellung.

„Den absolut richtigen Riecher gehabt…“

Nach seinem Start-Monat fühlt sich der neue Jugend-Diakon auf der Dörper Südhöhe nicht nur pudelwohl, weil er leidenschaftlicher Mountainbiker ist und die Wälder rund um Cronenberg liebt. Rabenstein freut sich auch, dass er in Evangelisch-Cronenberg auf ein „sehr nettes Kollegen-Team“ und eine „sehr herzliche, aufgeschlossene Gemeinde“ gestoßen sei: Er sei wunderbar aufgenommen worden, freut sich der Theologe, er habe das Gefühl, angekommen zu sein: „Das war der absolut richtige Riecher“, glaubt Rabenstein, die richtige der drei Stellen gewählt zu haben, die zur Auswahl standen.

Treffs, Freizeiten, Jugendraum – viel vor für den Nachwuchs

In der rund 8.000 Mitglieder zählenden Cronenberger Gemeinde werden aktuell etwa 40 Konfirmanden begleitet. Neben verstärkten Angeboten für Kinder will Lars Rabenstein einen Jugend-Treff installieren, der freitagabends seine Pforten öffnen soll. Für das Team der rund 40 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, soll zudem ein regelmäßiger Treff ins Leben gerufen werden – „damit sie sich geschätzt fühlen und auch einmal fallen lassen können“.

Ein Mal-Wettbewerb dazu hat bereits stattgefunden, nun will Lars Rabenstein anhand der Vorschläge daran gehen, einen Jugendraum in der Nikodemuskirche zu gestalten. Und zwar gemeinsam mit den Kindern soll an der Teschensudberger Straße gestrichen, gebaut und eingerichtet werden – „die Kinder sollen sich selbst eine Heimat schaffen“. Ebenfalls gemeinsam mit dem Gemeinde-Nachwuchs soll auch auf Tour gegangen werden. Mitte Juni wird der Jugend-Kirchentag in Wiesbaden ein erstes Ziel sein, eine Woche später geht’s zum CVJM-Sportlon und für den Herbst hat Lars Rabenstein eine einwöchige Segelfreizeit geplant. Im nächsten Jahr soll es in den größeren Ferien stets Freizeiten für Kinder und Jugendliche geben.

Gesucht: Weide und Stall für Rabenstein-Schafe

Dass er seine ambitionierten Ziele umsetzen kann, davon ist Lars Rabenstein überzeugt. Schließlich sei Cronenberg ja wie ein Dorf und die Gemeinde ein lebendiger Teil davon. Lars Rabenstein möchte die Lebendigkeit bereichern, seine drei Schafe ziehen vielleicht irgendwann vom Niederhein hinterher – wenn sich hierzulande Weide und Stall gefunden haben (Angebote sind herzlich willkommen!)…

Mehr Infos zur Jugendarbeit und allen weiteren Angeboten der evangelischen Gemeinde gibt es hier: www.evangelisch-cronenberg.de.

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