Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

27.02.2020, 15.55 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Wildschweine: Die Bezirksvertretung Cronenberg will’s wissen

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„Es gibt zu viele von ihnen, und sie können die Schweinepest übertragen“, so ließ die Stadt Ende letzten Jahres wissen und blies daher Mitte Dezember 2019 im Osten Wuppertals zu einer Treibjagd. Der Erfolg hielt sich offenbar in Grenzen: Den 120 beteiligten Jägern kamen gerade sechs Wildschweine vor die Flinte.

Auf CW-Nachfrage bei der Stadt hieß es, dass in Cronenberg (vorerst) keine derartige Treibjagd geplant sei. Zumal aber auch hierzulande immer wieder Grundstücksbesitzer über Schäden durch Wildschweine klagen und da sich die Population der Keiler, Bachen & Co. in den Wäldern entlang der Wuppertaler Südhöhen mehr als verdreifacht haben soll, wollen die Grünen die „schweinische“ Situation im CW-Land nun erläutert wissen.

Auf Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen beschloss die Bezirksvertretung Cronenberg, dass zur nächsten Sitzung des Stadtteilparlamentes ein Experte der Forstbehörde zur Wildschwein-Lage in Cronenberg Bericht erstatten soll.