29.02.2020, 13.59 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

BV dagegen: Es wird nicht Licht auf der Sambatrasse

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Die Sambatrasse zwischen Neuenhof und Wilhelmring. | Foto: Marcus Müller

Zur ersten Sitzung 2020 der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg hatte die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung eine Beleuchtung der Sambatrasse prüfen sollte. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Abé begründete den Antrag damit, dass die anderen Trassen in der Stadt selbstverständlich beleuchtet seien, die Radfahrer in Cronenberg jedoch buchstäblich „im Dunkeln“ führen – im Winter sei die Trasse praktisch ab 17 Uhr nicht mehr nutzbar.

Dass es für Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland bis zu 100-prozentige Fördermittel des Bundes gebe, sollte dafür genutzt werden, dass es auch auf der Sambatrasse Licht werde. Das beeindruckte die Bezirksvertretung aber mehrheitlich nicht: Zumal die Sambatrasse durch den Wald führt und ein Freizeitweg sei, wurde der SPD-Antrag abgelehnt.

Leuchten würden womöglich noch mehr Wildschweine in den Trassenbereich locken und die Insektenwelt schädigen, Radfahrer könnten sich im Dunkeln mit Leuchten am Rad und an ihren Helmen behelfen.