Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

13.03.2020, 10.02 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Corona-Vorsorge: In WSW-Bussen nur noch hinten einsteigen

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Um die Busfahrer und Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, bleiben die vorderen Türen der Linienbusse der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ab dem morgigen Samstag, 14. März 2020, an den Haltestellen geschlossen. Die täglich über 180.000 Fahrgäste in Wuppertal können also ab morgen nur noch hinten in die WSW-Busse einsteigen.

Die Stadtwerke bitten daher ihre Kunden, Fahrkarten möglichst vorab an den Ticket-Automaten oder online über die App WSW move zu erwerben. „Die Busfahrerinnen und Busfahrer sind Dreh- und Angelpunkt des ÖPNV. Deshalb wollen wir mit der Maßnahme das Infektionsrisiko so klein wie möglich halten“, erläutert WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger die Schutzmaßnahme: „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden.“

Zusätzlich haben die WSW auch die Reinigungsintervallen von Bussen und Schwebebahnen intensiviert, überdies wurden Informationsplakate zum Gesundheitsschutz in Bussen und Bahnen ausgehängt. Wie die WSW weiter mitteilen, gibt es bislang keinen bestätigten Corona-Fall bei den Stadtwerken. Mitarbeiter mit Infektionsverdacht wurden angewiesen, vororglich daheim zu bleiben, bis Gewissheit über eine mögliche Ansteckung besteht.

Stadt-Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Das städtische Bürger-Telefon zum Corona-Virus unter der Nummer (02 02) 563-20 00 ist übrigens auch an diesem Wochenende, 14./15. März 2020, erreichbar. Die Corona-Hotline ist am morgigen Samstag von 9 bis 14 Uhr und am Sonntag zwischen 10 und 15 Uhr geschaltet. Wochentags ist das städtische Service-Telefon von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar.

Bei allgemeinen Fragen zum Corona-Virus bittet die Stadt, die umfassenden Informationsangebote des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de, des Bundesgesundheitsministeriums sowie des NRW-Landesgesundheitsministeriums zu nutzen. Von Anrufen beim Gesundheitsamt und bei der Feuerwehrleitstelle sollte aufgrund der großen Belastung der Mitarbeiter abgesehen werden. Für akute medizinische Fragen außerhalb der Praxis-Öffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte sollte die Notdienstnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter Telefon 116 117 angerufen werden.