Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

17.03.2020, 20.02 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Arbeitsagentur/Jobcenter: Anträge jetzt online stellen, bitte!

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In der Gastronomie, im Einzelhandel, im Gastgewerbe oder auch im Sport- und Freizeitbereich und in vielen, vielen Branchen mehr sorgt das Corona-Virus nun für einen „Shutdown“ – umso mehr sind die Jobcenter und Arbeitsagenturen gefordert. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal sowie das Jobcenter Remscheid teilen mit, dass sie sich ob der Corona-Krise nunmehr auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen konzentrieren.

Persönliche Kontakte werden aber minimiert, vielmehr wollen Arbeitsagenturen und Jobcenter die Zahlung von Geldleistungen in der Corona-Krise sicher stellen. Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in den einzelnen Dienststellen bleibt zwar bestehen – aber nur für Notfälle! Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen, ein Antrag auf Grundsicherung formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden, stellen Arbeitsagentur/Jobcenter in ihrer Mitteilung klar.

Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen aktuell – ohne Rechtsfolgen, man muss sie auch nicht absagen oder dazu anrufen. Anträge können ab sofort formlos per Mail oder über den eServices unter www.arbeitsagentur.de/eServices gestellt werden beziehungsweise in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. „Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen“, verspricht die Agentur/das Jobcenter.

Anträge auf Arbeitslosengeld I finden sich unter unter www.arbeitsagentur.de/eservices, Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung sind unter www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2 abrufbar. Telefonisch sind die Arbeitsagenturen von 8 bis 12.30 Uhr unter der Sammelnummer (02 02) 28 28-111 erreichbar. Für Arbeitgeber gilt die kostenlose Servicenummer (08 00) 4 55 55 20.