Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

19.03.2020, 16.51 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

0 Kommentare

NRW-Landesregierung: 25 Milliarden für Corona-Rettungsschirm

Artikelfoto

Die NRW-Landesregierung hat der Wirtschaft im Land am heutigen Donnerstag, 19. April 2020, ihre volle Unterstützung in der Corona-Krise zugesagt und Hilfe in bisher nie dagewesener Höhe angekündigt. Nach einer digitalen Konferenz mit Vertretern aus Unternehmen, Banken und Verbänden versprachen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Finanzminister Lutz Lienenkämper und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann Maßnahmen, um der NRW-Wirtschaft schnell, unbürokratisch und wirksam zu helfen.

„Die Lage ist dramatisch“, sagte Landeschef Laschet. „Mit einem Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro spannen wir einen NRW-Rettungsschirm von historischer Größe. Wir stellen alle erforderlichen Gelder in der Krise und für die Zeit nach der Krise zur Verfügung. Wir wollen, dass kein gesundes Unternehmen wegen des wirtschaftlichen Einbruchs an mangelnder Liquidität scheitert.“ Hunderttausenden von Mittelständlern, Kleinunternehmen und Start-ups in NRW soll jetzt über die NRW.BANK, die Bürgschaftsbank NRW und die öffentlichen und privaten Kreditinstitute geholfen werden, um ihnen und ihren Mitarbeitern Sicherheit zu geben.

„Dazu stellen wir eine Vielzahl von Instrumenten bereit, die passgenau auf die Bedarfe der unterschiedlichen Unternehmensgrößen zugeschnitten sind“, versprach  Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart den kleinen Selbstständigen und Existenzgründern, dem Handwerk und dem Mittelstand bis zu den Großunternehmen zu helfen. Bürgschaften werden massiv aufgestockt, Verfahren beschleunigt und die Startup-Szene unterstützt – fortlaufend sollen die Instrumente angepasst werden. „Mit diesem NRW-Rettungsschirm werden wir unbürokratisch und zügig die Mittel bereitstellen, die benötigt werden, um die größte Krise seit Gründung unseres Landes zu bewältigen“, betonte Finanzminister Lutz Lienenkämper: „Dies ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller.“

Mehr Infos zu den Hilfsmaßnahmen des Landes gibt es hier.

Lesermeinungen zu diesem Artikel

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Veröffentlichte Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Bitte achten Sie bei Ihrer Meinungsäußerung unbedingt auf einen respektvollen Umgang anderen gegenüber. Beleidigungen, werbliche Einträge sowie Kommentare ohne Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht.