Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

07.04.2020, 15.05 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Herichhausen-Bank: Keine Krise, sondern jetzt sogar mit Tisch!

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Ein „Bank für alle“-Bild aus Zeiten, als man noch nicht auf Abstand sitzen musste: Petra Urspruch (vorne, li.) mit ihrem Ehemann Marc Berenbeck sowie den Nachbarn Brigitte Berndt (vorne, Mitte) und Hans Richard Kray (re.) – damals noch ohne Tisch... | Archiv-Foto: Marcus Müller

Zwar hat die Corona Pandemie die gesamte Welt in eine Krise gestürzt, Solidarität hat dafür jedoch Hochkonjunktur. Und auch echte Nachbarschaft, wie sich seit wenigen Tagen ganz handfest an der Friedensstraße beweist.

Die sogenannte „Bank für alle“ (die CW berichtete) hat – trotz Corona (oder gerade deswegen!) – einen Tisch bekommen (Bild unten: privat). Der ehemalige Burgholz-Förster Herbert Dautzenberg sorgte für die Tischplatte aus Kirschholz nebst Fuß in Eiche, natürlich unter Berücksichtigung der Abstandsgebote wurde der „Tisch für alle“ in einer Gemeinschaftsaktion aufgestellt. Marc Berenbeck hob nach Abstimmung mit den Anwohnern ein zirka 80 Zentimeter tiefes Loch für den Tischfuß aus und Hans-Richard Kray stiftete die Materialien, um diesen zu fixieren.

Zudem wurde das Schild „This is a Neighbourhood Watch area“ an dem „Tisch für alle“ angebracht – Petra Urspruch und Marc Berenbeck appellieren damit zugleich an die Wachsamkeit in der Nachbarschaft wie an die Sorgfalt der „Bankdrücker“. Zu guter Letzt stieß die „Tischgesellschaft“ mit einem Gläschen auf das schmucke Ensemble an und darauf, dass es lange erhalten bleiben möge…!

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