Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

02.06.2020, 12.41 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

BV-Sitzung: Mit Reizthema „Wildschweine“ und Besucher-Limit

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Wegen der Corona-Beschränkungen tagt die Bezirksvertretung (BV) Cronenberg im Veranstaltungsraum des Schulzentrums Süd am Jung-Stilling-Weg 45. | Archiv-Foto: Meinhard Koke

Nach fünfmonatiger Corona-Zwangspause tritt die Bezirksvertretung (BV) Cronenberg am morgigen Mittwoch, 3. Juni 2020, wieder zusammen. Entsprechend lang ist die Tagesordnung. Insgesamt 24 Themen stehen auf dem Programm, wobei insbesondere bei einem „tierische“ Diskussionen erwartet werden dürfen: Unter Punkt 2 wird sich das Stadtteilparlament mit einem Bürgerantrag zum Thema „Wildschweine“ beschäftigen.

Unter anderem im Bereich Unterdahl gehen Anwohner gegen „marodierende“ Wildschwein-Rotten auf die Barrikaden. Aufgrund von Zerstörungen in ihren Gärten fordern sie ein Eingreifen der Stadt. Diese hatte Mitte Dezember 2019 im Osten Wuppertals eine Treibjagd veranstaltet. Auf CW-Nachfrage hieß es im Dezember von der Stadt, dass in Cronenberg keine derartige Jagd geplant sei. Die Grünen in der BV hatten darauf hin einen Sachstandsbericht zur Wildschwein-Situation im CW-Land beantragt.

Neben diesem Thema wird es in der Juni-Sitzung der BV unter anderem auch um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 auf der Straße „Wahlert“, die Einrichtung von Radstreifen auf der Berghauser Straße sowie eine Gefährdungsabschätzung für das Grundstück des ehemaligen Gaswerkes Cronenberg an der Kemmannstraße gehen.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die BV-Sitzung nicht im Saal des Städtischen Altenheimes Cronenberg stattfinden. Vielmehr wird das Dörper Stadtteilparlament um 19 Uhr im Veranstaltungsraum des Schulzentrums Süd tagen. Besucher sind zum öffentlichen Teil der Sitzung zugelassen, aufgrund der Corona-Beschränkungen ist ihre Anzahl jedoch auf 20 Zuhörer begrenzt.

Der Zutritt zum BV-Tagungsort am Jung-Stilling-Weg 45 wird ab 18.30 Uhr möglich sein. Wenn die Maximalzahl von 20 Besuchern erreicht sein sollte, müssen weitere Interessierte abgewiesen werden.