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12.06.2020, 12.19 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Cronenberger SC: Trauer um Urgestein Günter „Picko“ Pickard

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Fairer Sportsmann und guter Freund des Cronenberger SC: Die Vereinsfamilie des CSC und viele im gesamten Fußballkreis trauern um Günter „Picko“ Pickard. | Foto: Oliver Grundhoff

Nachdem die Flaggen beim SSV Sudberg wegen des Todes von Manfred „Manni“ Jacob auf Halbmast gesetzt wurden, trauert nun die Vereinsfamilie des Dorf-Nachbarn Cronenberger SC (CSC): Mit Günter Pickard ist ein Urgestein der Grün-Weißen verstorben.

Das fußballerische Herz des 81-Jährigen schlug seit Kindesbeinen für Grün-Weiß – über 65 Jahre lang zählte Günter Pickard zur CSC-Familie: Nachdem er bereits in der Jugend bei seinem geliebten CSC gegen das Leder trat, wurde er in den 1950er-Jahren Stammspieler der 1. Mannschaft in der Landes- beziehungsweise Verbandsliga.

Im Anschluss zog Pickard die Fußballschuhe aber nicht aus: Im Dress der CSC-Altherren kickte er über 20 Jahre weiter, insgesamt 15 Jahre „lief“ das grün-weiße Urgestein zudem im CSC-Vorstand auf. Erst 2010 stellte „Picko“, wie er in der Vereinsfamilie freundschaftlich gerufen wurde, sein Amt als CSC-Geschäftsführer zur Verfügung – seinen Nachfolgern, so würdigt CSC-Vorsitzender Hartmut Gose, stand er jedoch weiterhin „stets freundlich und hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite“.

„Wir haben mit ,Picko’ einen fairen Sportsmann und einen guten Freund verloren“, heißt es in dem CSC-Nachruf, in dem CSC-Chef Gose der Witwe und der Familie von Günter Pickard die Anteilnahme des Sportclubs ausdrückt.