Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

28.08.2020, 17.28 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Masken an Schulen: CFG, FBR und weitere Schulen bleiben dabei

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekräftigte es nach der gestrigen Bund-Länder-Konferenz noch einmal: NRW bleibt dabei, die Pflicht zum Tragen von Masken im Klassenraum endet wie geplant am kommenden Montag, 31. August 2020. Im Schulzentrum Süd werden jedoch trotzdem weiter Masken getragen: Wie Reinold Mertens, Leiter des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG), auf CW-Nachfrage berichtet, behalten sowohl das Carl-Fuhlrott-Gymnasium wie auch die Hausnachbarn von der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) ihre bestehenden Masken-Regelungen bei: „Wir halten daran fest“, so Mertens klar.

Maskentragen am CFG: Auch Schüler und Lehrer dafür

Solange es keine hundertprozentige Klarheit gebe, ob das Maskentragen eine Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen könne oder nicht und wie die Pandemie weiter verlaufe, „machen wir weiter“. Glücklicherweise gebe es aktuell am Fuhlrott-Gymnasium keine neuen Infektionen, nachdem Ende letzter Woche zwei CFG-Schüler Corona-positiv getestet worden waren. Nun, so Reinold Mertens zur CW, werde man genau beobachten, wie sich das Infektionsgeschehen an Schulen entwickelt, wo die Maskenpflicht ab nächster Woche wegfalle – „dann entscheiden wir möglicherweise neu“.

Der CFG-Leiter erläutert, dass man vor der Masken-Entscheidung stichprobenartig die Meinungen der Schüler aller Stufen sowie natürlich auch des Lehrer-Kollegiums abgefragt habe: „Die Verunsicherung ist so groß, dass die einhellige Meinung ist, weiterhin Masken zu tragen“, berichtet Reinold Mertens. Fuhlrott-Gymnasium und Bayer-Realschule stehen mit ihrem Festhalten an den Masken nicht allein: Fast alle Wuppertaler Gymnasien und auch andere weiterführende Schulen in der Stadt bleiben bei dem Masken-Status-Quo, weiß CFG-Leiter Mertens.

Krisenstab der Stadt appeliert: Masken weiterhin tragen

Und auch der Krisenstab der Stadt „empfiehlt dringend weiterhin das Tragen von Alltagsmasken im Unterricht“: Wie die Stadt mitteilt, folge der Krisenstab damit der Bewertung des Gesundheitsamtes: Das Tragen einer Maske sei „eindeutig als sinnvolles Mittel zur Minderung eines Infektionsrisikos“ zu sehen. Oberbürgermeister Andreas Mucke, der Leiter des Krisenstabs, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und Schuldezernent Dr. Stefan Kühn appellieren daher an alle Eltern und Schüler, das Tragen der Masken beizubehalten.

„Wir unterstützen ausdrücklich die Schulleitungen bei entsprechenden Initiativen und danken allen Schülerinnen und Schülern, die auch bei den hohen Temperaturen der vergangenen Wochen diese Herausforderung mit großem Verantwortungsbewusstsein füreinander, aber auch für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler angenommen haben“, so Mucke, Slawig und Kühn in der gemeinsamen Erklärung.