18.09.2020, 17.54 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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BMB & Manuelskotten: Jetzt auch im Museums-Netzwerk dabei

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Zum Auftakt der bislang größten Kooperation von Museen im Bergischen Land trafen sich Mitte August 2020 die Vertreter von 20 bergischen Museen auf der Hardt, darunter auch Vertreter des Manuelskottens und der Bergischen Museumsbahnen. | Foto: privat

Im Frühjahr 2019 schlossen sich die ersten elf Einrichtungen zum Netzwerk der Bergischen Museen zusammen und stellten in kurzer Zeit das aktuell laufende Themenjahr „Ganz viel Arbeit“ auf die Beine. „Das Themenjahr war der Auftakt für eine Vernetzung der Kolleginnen und Kollegen aus ganz verschiedenen Häusern der Region, von der alle profitieren“, erklärt Christoph Schwab von der Archiv- und Museumsstiftung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM): „Trotz aller strukturellen und inhaltlichen Verschiedenheit gibt es viele Überschneidungen zu einer Menge von Themen, die regional aber auch generell gesellschaftlich relevant sind.“

Der Kontakt zu den Kollegen, der Austausch zwischen den Häusern, die gegenseitige Bewerbung und eine breitere Öffentlichkeit und Präsenz war für Dr. Andreas Wallbrecht, Deutsches Werkzeugmuseum Remscheid, das Wichtigste an der bisherigen Zusammenarbeit. Sandra Brauer vom Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach betont die damit verbundene Gelegenheit, die vielen großen und kleinen Museen der Region besser kennenzulernen und zusammen herauszufinden, wie gemeinsam die vielfältigen Geschichten des Bergischen Landes veranschaulicht werden können.

Durch die Vielfalt der Museen konnten dem gemeinsamen Thema „Ganz viel Arbeit“ so viele Facetten abgewonnen werden, wie es ein einzelnes Haus nicht könnte, hebt Dagmar Thiemler vom LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs hervor. Und dem Arbeitskreis Bergische Museen gehören nun auch zwei Cronenberger Muessen an: Auch die Bergischen Museumsbahnen  (BMB) und der Förderverein Manuelskotten haben sich dem Netzwerk angeschlossen.

Bärbel Molkenthin vom Förderverein Manuelskotten freut sich auf neue Denkanstöße und darauf, von den Erfahrungen anderer Museen zu lernen. Für die Bergischen Museumsbahnen, so deren Schriftführer Michael Malicke, bietet die Vernetzung sowohl den Organisationen als auch der interessierten Öffentlichkeit einen besseren Zugang zu den vielen Angeboten der Region.

Neben dem weiteren fachlichen Austausch steht dabei vor allem auch das zweite bergische Themenjahr im Fokus. Unter dem Motto „Alles in Bewegung“ dürfen sich ab März 2021 die Besucher der Bergischen Museen von Velbert bis Nümbrecht auf vielfältige Angebote freuen, daunter Sonderausstellungen, Vorträge und Konzerte, digitale Events, Aktionstage sowie Rad- und Wandertouren.

Mehr Infos zu dem bergischen Museums-Netzwerk online unter www.bergischemuseen.de.

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