Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

06.01.2021, 20.09 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Lebenshilfe Wuppertal: Normalität trotz Corona-Schutzmaßnahmen

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In den Lebenshilfe-Werkstätten ist inzwischen wieder Normalität unter einigen Corona-Schutzmaßnahmen eingezogen. | Foto: Heike Junge / Lebenshilfe Wuppertal

Ein außergewöhnliches Jahr war 2020 auch für die Lebenshilfe Wuppertal. Zwar wurden während der Corona-Pandemie die Werkstätten an der Haupt- und Heidestraße für einige Wochen geschlossen, dadurch seien die Bewohner der Wohnstätten jedoch enger zusammengerückt, berichtet Heike Junge vom Sozialen Dienst.

Zahlreiche Fachkräfte aus dem Heilpädagogischen Arbeitsbereich und den Werkstätten der Lebenshilfe hätten während des Lockdowns in den Wohnstätten bei der Pflege mitgeholfen. Für interessierte Klienten wurden zudem in jeder Wohnstätte verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet und mit Unterstützung Aufträge aus den Werkstätten ausgeführt. Den Klienten, die bei ihren Eltern oder allein leben, wurden von den Fachkräften regelmäßig Arbeitsaufträge oder Bildungspakete nach Hause gebracht.

„Unser Ziel ist es, so viel Sicherheit wie möglich zu gewährleisten und trotz Corona Normalität bei der Lebenshilfe zu leben“, erklärt Heike Junge. Die entsprechenden Vorgaben der Corona-Schutzverordnungen setzte ein multidisziplinäres Pandemie-Team um: Hygienepläne und Handlungsleitfäden wurden erstellt, zudem Notbetreuungen organisiert. Glücklicherweise wurde eine Isolierstation für mögliche Corona-Patienten im Heilpädagogischen Arbeitsbereich nicht benötigt.

Seit September 2020 arbeiten die Mitarbeiter wieder in den Werkstätten. Hier wurden die Arbeitsplätze mit dem nötigen Abstand und Plexiglasscheiben ausgestattet. Zudem steht Personal am Eingang bereit, das Fieber misst, neue Masken austeilt und auf die Desinfektion der Hände achtet. Eine stündliche Durchsage erinnert an das Stoßlüften der Räumlichkeiten, zudem gibt es Kohlendioxid-Messgeräte.