Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

17.02.2021, 11.19 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Policks Heimat“: Winter- statt Morgenmantel zum „Pyjama-Tag“

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Diese Kundin (2.v.l.) zeigte sich am eisigen Pyjama-Tag „schneesicher“ und wurde dafür von „Policks Heimat“ zurecht mit 20 Brötchen belohnt…! | Foto: Matthias Müller

Es sind schwere Zeiten, selbst für Bäcker, die geöffnet haben dürfen. Das spürte das Mitarbeiter-Team von „Policks Heimat“ am 7. Februar: Zu den Corona-Widernissen gesellte sich da auch ein Wintereinbruch – „eisige“ Vorzeichen für den „Pyjama-Tag“: „Jedes Jahr am Sonntag vor Karneval gibt es bei uns den sehr beliebten „Pyjama-Tag“, berichtete das Team in gespannter Erwartung, wer da kommen würde.

Zwischen 7.30 und 17 Uhr gab es für alle, die in Nachtkleidung an der Hauptstraße vorbeischauten, bis zu 20 Brötchen gratis. Normalerweise ein riesiger Spaß, nur am diesem eisigen Sonntag war der Spaß doch gedämpft: Viele Dörper starteten wohl später in den Tag, mussten dann erst einmal Schnee schippen und das Auto freikratzen, um schließlich auch noch wegen der Abstandsregeln in der Warteschlange vor der „Heimat“ in Kälte und Schnee zu bibbern – angesichts dieser Vorzeichen packte sich mancher nicht nur etwas „dicker“ ein, sondern überlegte es sich auch anders.

Im dickem Wintermantel über Pyjama beziehungsweise Nachtkleid kamen diesmal weniger Kunden als sonst an dem besonderen Aktionstag zu der Bäckerei in die Ortsmitte. Wer sich aber „winterfest“ zeigte, genoss die „gespendeten“ Policks-Semmel bei heißem Kaffee oder Tee in der warmen Stube daheim ganz sicher umso mehr…!