Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

05.03.2021, 18.00 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Lockerung: Zoo öffnet Montag, Museen Dienstag & Bibi Mitte März

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Nach Bekanntgabe der an die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz angepassten und ab Montag, 8. März 2021, gültigen neuen Corona-Schutzverordnung des Landes hat die Stadt Wuppertal entschieden, dass sie die Veränderungen eins-zu-eins übernimmt – in Wuppertal wird es also keine Verschärfungen geben.

Entsprechend wird der Grüne Zoo ab Montag öffnen. Die Wuppertaler Museen werden Dienstag folgen, das Von der Heydt-Museum allerdings erst am Donnerstag – Besuche sind überall allerdings nur mit vorheriger Terminbuchung (www.wuppertal-live.de) möglich. Die Stadtbibliothek derweil hat das „Go“ für ihre Wiedereröffnung zum 15. März. Die kontaktlose Medienausleihe wird allerdings zunächst nur an ausgewählten Standorten erfolgen – ob die Cronenberger „Bibi“ an der Borner Straße dazu zählt, war auf CW-Nachfrage noch nicht zu erfahren.

„Gesellschaftliche Stimmung für Lockerungen ist spürbar…“

„Unsere Einrichtungen verfügen über hervorragende Infektionsschutzkonzepte“, betonen Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Krisenstabs-Leiter Johannes Slawig und Kulturdezernent Matthias Nocke, dass sich die Besucher in den Einrichtungen sicher und gut aufgehoben fühlen können: „Für viele Familien und Kulturfreunde ist dieser Schritt lange herbeigesehnt.“ Die Stadt-Vertreter bekennen sich ausdrücklich zu dem „pragmatischen und wohl abgewogenen Konsens der Bund-Länder-Konferenz“ und freuen sich „sehr über diese Option auf dem Weg zur Normalität“.

„Wir sehen das Spannungsfeld zwischen notwendigen Lockerungen, um den Menschen eine Perspektive und ein wenig Erleichterung zu bieten, und steigenden Inzidenzwerten, vor allem ausgelöst durch die Mutationen“, erläutert Oberbürgermeister Schneidewind, während Krisenstabsleiter Slawig  ergänzt, dass die Stadt zwar weit entfernt von Rufen nach zusätzlichen Öffnungen sei. Auf der anderen Seite aber seien Bürger und Wirtschaft verständlicherweise vom Lockdown erschöpft: „Die gesellschaftliche Stimmung für Erleichterungen ist spürbar.“