Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

20.04.2021, 11.28 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

GMW zu „Notabene“: „Werden jetzt Unterstützung anbieten…“

Artikelfoto

Muss Ende Juni mit seiner Musikschule aus dem Kulturzentrum Borner Schule ausziehen: „Notabene“-Leiter Reinhard Sturm. | Foto: Meinhard Koke

Städtischer Eigenbetrieb bedauert Versäumnis und will sich jetzt mit der gekündigten Dörper Musikschule in Verbindung setzen.

Wie berichtet, hat die Stadt der Musikschule Notabene die Räume im Kulturzentrum Borner Schule gekündigt. Obwohl Notabene-Leiter Reinhard Sturm bereits Mitte Januar um ein Gespräch und um Unterstützung bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten bat, gab es vom zuständigen Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) keine Reaktion.

Nach unserem Redaktionsschluss ging eine Antwort des GMW auf die CW-Anfrage ein. Darin erläutert GMW-Produktmanger Thorsten Wagner, dass der Musikschule in Abstimmung mit der Kulturverwaltung und dem Oberbürgermeister fristgerecht gekündigt worden sei. Das TiC sei frühzeitig auf die Musikschule zugegangen, um deren Verbleib in Cronenberg zu unterstützen und bei der Suche nach Alternativ-Räumlichkeiten zu helfen – „diese Bemühungen laufen noch“, so Thorsten Wagner zur CW.

Zugleich räumte Wagner ein, dass man es in der Tat versäumt habe, auf das Gesprächsersuchen zu reagieren: „Das werde ich jetzt nachholen und städtische Unterstützung anbieten“, kündigte der GMW-Produktmanager an. Städtische Objekte wie die ehemalige Belzer-Verwaltung, die Schule Berghauser Straße oder auch das Bürgerbüro Cronenberg seien indes keine Möglichkeiten für Notabene, teilte Thorsten Wagner mit.

CDU-Ratsherr Holger Reich kündigte derweil an, sich für die Dörper Musikschule einsetzen und bei der Suche nach einer Lösung helfen zu wollen. Auch Bezirksbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) hat sich eingeschaltet: Sie hat zum Thema „Notabene“ zwischenzeitlich ein Gespräch mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind geführt.