Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

22.05.2021, 16.02 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Wochenbilanz: Stadt-Inzidenz nach zwei Monaten wieder unter 100

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Nach einem „Notbremse“-Monat befindet sich das Infektionsgeschehen in Wuppertal weiter auf Sinkkurs: In unserer Wochenbilanz von Freitag, 14. Mai 2021, bis zum gestrigen Freitag, 21. Mai, ging die Zahl der aktuell infizierten Wuppertaler von 1.066 Personen (14.5.) auf 748 Fälle gestern zurück. Das ist ein Minus von rund 30 Prozent. Letztmals unter der Marke von 1.000 lag die Infiziertenzahl in Wuppertal übrigens vor acht Wochen am 25. März.

Sieben-Tage-Zahl sinkt unter Bundes-„Notbremse“

Auch die Sieben-Tage-Zahl der Neuinfektionen verringerte weiter: Sie sank von 456 (14.5.) auf gestern 337 Neu-Fälle. Somit verringerte sich auch die Wuppertal-Inzidenz von 128,45 am 14. Mai auf 94,93 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestern. Damit „knackte“ die Stadt-Inzidenz die Bundes-Notbremse-Marke von 100 – darunter lag die Wuppertal-Inzidenz zuletzt Mitte März.

Nachdem die Neufälle in den beiden Wochen zuvor um rund 30 Prozent gesunken waren, ist das ein Minus von rund 26 Prozent. Nachdem die Wuppertal-Inzidenz Mitte letzter Woche unter die Schwelle von 165 sank, ist sie somit nicht nur stabil darunter geblieben, sondern weiter gesunken. Damit kehren die Wuppertaler Schüler nach den Pfingstferien am nächsten Mittwoch in die Klassenzimmer zurück.

Nun hoffen auch die Geschäfte und Restaurants auf Lockerungen: Bevor zum Beispiel die Außengastronomien öffnen können, muss die Stadt-Inzidenz allerdings stabil unter 100 liegen – ebenfalls fünf Werktage hintereinander, plus zwei Tage obendrauf. Klappt das, dann könnten die Außengastronomien also am 30. Mai wieder öffnen.

Zahl der Todesfälle stagniert

Die Zahl der neuen Todesfälle mit/an dem Virus stagnierte: In den vergangenen sieben Tagen waren 14 weitere Verstorbene im Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer seit Pandemie-Ausbruch erhöhte sich auf nunmehr 472 Wuppertaler (458). In den Wochen zuvor lag die Zahl der Corona-Todesfälle bei zehn beziehungsweise 14 Verstorbenen.

Die Zahl der Personen in Quarantäne derweil blieb rückläufig: Sie verringerte sich stark um rund 29 Prozent von 1.904 Wuppertalern (14.5.) auf 1.358 Personen gestern. Davon in häuslicher Isolation waren 285 Haushaltsangehörige (360) sowie 244 Kontaktpersonen der Kategorie 1 (434). Das sind Personen, die zum Beispiel einen direkten und engen Kontakt zu Infizierten hatten. 95 Wuppertaler befanden sich Mittwoch unter anderem freiwillig in Quarantäne (83).

Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 wurden in der Stadt nunmehr insgesamt 19.609 Wuppertaler als Corona-infiziert registriert (19.320). Davon wieder genesen sind bereits 18.389 Infizierte. Die Wuppertaler Corona-Hotline ist werktags (7-19 Uhr) sowie am Wochenende (10-14 Uhr) unter Telefon (02 02) 563-20 00 erreichbar. Für medizinische Fragen kann die Hotline 11 6 11 7 gewählt werden.