Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

04.06.2021, 19.17 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Mai-Bilanz: Inzidenz von Allzeit-Hoch unter „Notbremse“-Marke

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Im Verlauf des „Notbremse“-Monats Mai sanken die Neuinfektionen erdrutschartig um rund 75 Prozent / Wuppertal-Inzidenz am letzten Mai-Wochenende sogar unter 50.

Wie seinerzeit berichtet: Am 19. April zog die Stadt wegen der steigenden Infektionszahlen die „Notbremse“. Wie später bundesweit, galten in Wuppertal bereits ab dann unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre, Geschäfte des nicht-täglichen Bedarfs mussten wieder zu kontaktfreiem Click & Collect und Schulen in den Distanz-Unterricht zurückkehren. Wie hat sich das Infektionsgeschehen im „Notbremse“-Mai in der Stadt entwickelt?

Nachdem in Wuppertal am 21. April mit einer Inzidenz von 273,80 das Allzeit-Hoch seit Pandemie-Ausbruch erreicht worden war, sank sie zum 30. April auf 207,04 – das April-Minus betrug 48 Prozent. Die „Notbremse“-Wirkung, gepaart mit dem Impffortschritt in der Stadt, setzte sich im Mai fort: Am 3. Mai lag die Sieben-Tage-Zahl der Neuinfektionen noch bei 746, am Montag, 31. Mai, also zwei Tage nach dem „Notbremse“-Ende in Wuppertal, war sie auf 188 gesackt – das ist ein erdrutschartiger Rückgang von rund 75 Prozent. Entsprechend sank die Stadt-Inzidenz von 215,21 (3. Mai) auf 52,9 (31. Mai), wobei am letzten Mai-Wochenende sogar die 50er-Schwelle in Wuppertal unterschritten wurde.

Im Mai: Zahl der neuen Todesfälle stagniert

Mit dieser Entspannung des Infektionsgeschehens stagnierte die Zahl der Todesfälle mit/an COVID-19: Die Anzahl der Corona-Toten im Mai stieg von insgesamt 441 (3.5.) auf 476 Verstorbene (31.5.) in Wuppertal. Das ist eine Zunahme von 35 Corona-Toten – zum Vergleich: Im April waren 36 Verstorbene zu beklagen, im März waren es 26 Corona-Opfer.

Infizierten-Zuwachs: Wieder so niedrig wie im Februar

Nachdem die Zahl aller bestätigten COVID-19-Infizierten seit Ausbruch der Pandemie am 3. Mai bei 18.475 Wuppertalern lag, stieg die Anzahl bis Montag, 31. Mai, auf 19.875 Wuppertaler – das ist ein Zuwachs um rund acht Prozent. Das ist ein Plus exakt wie zuletzt im Februar, zum Vergleich: Der Infizierten-Zuwachs lag im April noch bei rund 20 Prozent, im März waren es rund 16 Prozent. Die Gesamtzahl aller wieder Genesenen in der Stadt lag zum 31. Mai bei 19.002 Betroffenen.