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18.06.2021, 11.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Ozon: Infoschwelle könnte in Wuppertal überschritten werden

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Zwar liegen die Wuppertaler Ozon-Werte noch unter der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass bei der aktuellen Wetterlage mit einem Anstieg gerechnet werden muss. In Nordrhein-Westfalen wurden bereits gestern Ozon-Werte oberhalb der Info-Schwelle registriert

Durch erhöhte Ozon-Konzentrationen können bei besonders empfindlichen Personengruppen Schleimhaut-Reizungen, Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen oder auch Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit hervorgerufen werden. Etwa zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Menschen mit Freiluft-Arbeitsplätzen, Sportler, Säuglinge und Kleinkinder sind betroffen, da sie durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise größere Ozon-Mengen aufnehmen.

Bei Ozon-Werten oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft sollten empfindliche Personen daher Anstrengungen im Freien vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät zur Verbesserung der Luftqualität, auf unnötige Autofahrten zu verzichten beziehungsweise die Geschwindigkeit zu reduzieren.

An der Wuppertaler Messstelle in Langerfeld wurde am gestrigen Donnerstag, 17. Juni 2021, ein Stunden-Höchstwert von 170 Mikrogramm gemessen. Heute Vormittag (10 Uhr) lag der Wert bereits bei 121 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Mehr Infos und Messdaten unter www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3.