08.12.2021, 13.27 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Hoher Krankenstand: WSW müssen Busfahrten geplant streichen

Artikelfoto

Ein ungewöhnlich hoher Krankenstand beim Fahrpersonal sorgt für vermehrte Busausfälle bei der WSW mobil. Wie Geschäftsführer Ulrich Jaeger berichtet, waren an Extremtagen im November von den rund 850 Fahrdienst-Beschäftigten bis zu rund 100 FahrerInnen krank gemeldet. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) versuchten zwar, den Engpass aus dem eigenen Mitarbeiter-Pool sowie mithilfe von externen Dienstleistern zu kompensieren. Vollständig gelang das jedoch nicht – die Folge: Die Rückmeldungen von verärgerten Kunden häuften sich, die vergeblich auf ihren Bus warten mussten.

„Den Ärger unserer Fahrgäste können wir verstehen und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten“, unterstreicht Ulrich Jaeger, dass aber auch andere Nahverkehrsunternehmen mit dem Problem zu kämpfen hätten. Damit Kunden nun zumindest nicht mehr von Ausfällen überrascht werden, werden die WSW nun vorab festlegen, welche Fahrten nicht stattfinden: „Dadurch können sich die Fahrgäste auf die Situation einstellen und etwa einen Bus früher nehmen oder einen anderen Fahrtweg wählen“, erklärt der WSW-mobil-Geschäftsführer die Maßnahme, die zunächst bis zu den Weihnachtsferien gelten soll.

Zwar bedeute das Einschränkungen, aber zumindest müssten die Kunden so nicht mehr vergeblich an der Haltestelle warten. Die WSW versprechen, bei der Festlegung der Ausfall-Fahrten darauf zu achten, dass möglichst wenige Kunden betroffen sind. Auch die Auswirkungen auf den Schüler- und Univerkehr will man gering halten. Die geplant ausfallenden Fahrten werden in der WSW Move-App sowie der Fahrplanauskunft, dem Abfahrtmonitor und den Fahrgastinformationstafeln an den Haltestellen angezeigt. Die WSW bitten, sich hier vorab zu informieren und hoffen auf das Verständnis ihrer Kunden.