11.12.2023, 12.19 Uhr   |   Juri Lietz   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

DRIV-Pokal: RSC-Löwen mit Mühe weiter – RSC II ohne Chance

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Hatte mit drei Toren beim TuS Düsseldorf- Nord II maßgeblichen Anteil am Viertelfinal-Einzug des RSC Cronenberg im DRIV-Pokal: Thomas Köhler. | Archiv-Foto: Odette Karbach

Zum Abschluss des Rollhockey-Jahres 2023 musste der RSC Cronenberg mit seinen beiden Herren-Teams im DRIV-Pokal ran: Während die RSC-Löwen am vergangenen Samstag, 9. Dezember, beim Regionalligisten TuS Düsseldorf-Nord II aufliefen, hatte die RSC-Reserve Meister SK Germania Herringen zu Gast. In beiden Partien blieben Überraschungen aus: Während die Löwen mit 3:5 ins Viertelfinale einzogen, musste der RSC II gegen die Germanen mit 0:13 mehr als deutlich die Segel streichen.

Ganz anders als im Herringer Gastspiel wurde in der Partie der RSC-Löwen in der Landeshauptstadt der Klassenunterschied ungleich weniger deutlich: Dass der Regionalligist dem Dörper Bundesligisten eine enge Partie zu liefern wusste, hatte aber auch seinen Grund: Die Düsseldorfer „Zwote“ bot Spieler mit reichlich Bundesliga-Erfahrung auf, so etwa Jan Kutscha, Jonas Pink oder auch Tarek Abdalla. Dennoch ging das Team von RSC-Trainer Jordi Molet rasch in Führung: Lucas Seidler besorgte bereits in der ersten Spielminute das 1:0 für Cronenberg. Das war’s dann aber schon fürs Erste, vielmehr kamen die Gastgeber in der 10. Minute zum Ausgleich. 

Viertelfinale: RSC-Löwen erneut zu Underdog

Das war dann offenbar ein Weckruf für die Löwen: Im Anschluss zogen sie die Zügel an und kamen zunächst durch Aaron Börkei (12.) zur erneuten Führung und anschließend durch einen Doppelpack von Thomas Köhler (15./18.) zur komfortablen 1:4-Pausenführung. Im zweiten Durchgang bestätigte Köhler seine aktuell bestechende Form: Ob Europapokal, Bundesliga oder DRIV-Pokal – Köhler traf zuletzt immer, und in der 33. Minute machte der Chemnitzer seinen nicht lupenreinen Hattrick zum 1:5 komplett. Zwar kam Düsseldorf postwendend zum zweiten Treffer (34.) und in der 44. Minute zum 3:5 – in dem überaus fairen Spiel ließ der RSC aber im Anschluss nichts mehr anbrennen. Im Viertelfinale bekommen es die Grün-Weißen nun erneut mit einem Underdog zu tun: Am 20. Januar müssen sie bei der Zweitvertretung des HSV Krefeld antreten.

RSC-Herren I: Geisler, Mertens – Köhler (3), Aa. Börkei (1), Seidler (1), Bernadowitz, Trimborn, Caramanno, Drübert, Ad. Börkei.

Meister Herringen bei Löwen-Reserve gnadenlos

Ihrer Favoritenrolle überdeutlich wurde die SKG Herringen bei der RSC-Reserve gerecht: Immerhin neun Minuten hielt aber zunächst das Cronenberger Bollwerk aus Jugend- und Hobbyspielern. Dann aber brachen bei der Löwen-Zweitvertretung nach und nach die Dämme. Lucas Karschau, Robin Schulz und vor allem der Ex-Walsumer Jan Dobbratz, der mit fünf Toren bester Germanen-Schütze war, zeigten sich gnadenlos und schossen sich mit einem 0:13 ins Viertelfinale.

Herringen kommt zum Bundesliga-Start 2024

Am 13. Januar wird Herringen gewiss nicht erneut ein solches Torefestival feiern: Zum Bundesliga-Start 2024 sind die Germanen dann bei der Cronenberger Ersten am Hofe zu Gast…

RSC-Herren  II: Tripp, Blum – Jötten, Bauckloh-Lusebrink, Kraschinski, da Silva, Failla, Grusenick, Böcker.