22.01.2024, 09.16 Uhr   |   Juri Lietz   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Pokal: RSC-Löwen stürmen ins souverän Halbfinale

Artikelfoto

Lucas Seidler (2.v.r.), hier im Bundesliga-Spiel gegen Germania Herringen, traf im Pokal-Viertelfinale gegen der HSV Krefeld II doppelt. | Foto: Michael Simon

Die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg haben im DRIV-Pokal souverän das Halbfinale erreicht: Vom HSV Krefeld II kehrten die RSC-Löwen am Samstag, 20. Januar, mit einem mehr als standesgemäßen 1:9-Erfolg (0:7) heim.

Die Zweitvertretung der Seidenstädter hatte das Pokal-Viertelfinale durch einen Sieg über Außenseiter SV Allstedt aus Sachsen-Anhalt erreicht. Doch der RSC war gut beraten, das Duell mit dem Regionalligisten ernst zu nehmen. Denn an den rutschigen Turnhallenboden in Krefeld sind die Hausherren stets besser gewöhnt. Zudem steht der erfahrene Bundesliga-Veteran Tobias Wahlen inzwischen beim HSV II zwischen den Pfosten.

So fuhr RSC-Trainer Jordi Molet also mit seiner ersten Garde an den Niederrhein; inklusive Königstransfer Daniel Strieder, der bei seinem Debüt aber zunächst auf der Bank saß. Die Löwen nahmen sofort das Heft des Handelns an sich. Die Mittel der Wahl: Früher Druck auf die Gegner, und im Angriff Schüsse aus der zweiten Reihe. Ein Tor von Aaron Börkei und zwei von Tom Drübert bedeuteten eine frühe 0:3-Führung (7.) für Cronenberg. Dann konnte Krefeld für zehn Minuten das Ergebnis halten, bevor es für die Gastgeber knüppeldick kam: Wieder Börkei (17.) und Drübert (21.) sowie Lucas Seidler per Doppelpack (23./24.) schossen den 0:7-Halbzeitstand heraus.

Damit war die Partie praktisch gelaufen, sodass das Molet-Team in der zweiten Hälfte den Fuß etwas vom Gas nehmen konnte. Dennoch schraubten Mats Trimborn (29.) und erneut Börkei (48.) die Trefferquote der Löwen hoch, während dem wackeren Drittligisten dazwischen immerhin der verdiente Ehrentreffer gelang. Der RSC konnte mit seinem Auftritt sehr zufrieden sein, zumal Trainer Molet alle seine Spieler einsetzen und auch Daniel Strieder erstmals im neuen Gefüge erproben konnte. 

Bergisches Derby im Halbfinale

Im Halbfinale trifft Strieder nun auf seine alten Kollegen: Am 3./4. Februar geht es im Hin- und Rückspiel für den RSC gegen die IGR Remscheid um den Einzug ins Finale. Der RSC tritt dabei zunächst auswärts an.

RSC-Löwen: Geisler, Mertens – Aa. Börkei (3), Drübert (3), Seidler (2), Trimborn (1), Strieder, Caramanno, Bernadowitz, Ad. Börkei