23.01.2024, 10.40 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Pokal: RSC-Cats im Halbfinale – Mini Cats sind raus

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Schnürten im Pokal-Viertelfinale wieder die Rollschuhe für die Reserve der Dörper Cats des RSC Cronenberg: die Routinierinnen Beata Geismann (3.v.r.) und Kelly Hellmeister (hi. mi.). | Foto: CW-Archiv

Obwohl mehrere Stammspielerinnen nicht zur Verfügung standen und Routinierin Maren Wichardt wegen einer Finger-Verletzung nur kurz mitspielen konnte, haben die Dörper Cats einen ungefährdeten Pokalsieg errungen: Durch einen 15:2-Kantersieg (7:1) gegen die SG Hüls/Schwerte zogen die Bundesliga-Damen des RSC Cronenberg am vergangenen Samstag, 20. Januar, ins Halbfinale ein.
 
Obwohl sich das Bundesliga-Schlusslicht mit den Ex-Walsumerinnen Anna Hopp und Maibritt Giesing verstärkt hatte, geriet das Cronenberger Rumpfteam nie in Gefahr. Die reaktivierte Julia Rüger stellte unter Beweis, dass sie kaum etwas verlernt hat: Mit vier Treffern machte sie gemeinsam mit Lea Seidler, die sogar acht Treffer verbuchen konnte, den Pokal-K.O. der Westfalinnen fast im Alleingang klar.

Zudem trugen sich Marie Tacke (17.) und Nina Necke zweifach (27./39.) in die Torschützinnenliste der Cronenbergerinnen ein. Hüls/Schwerte hatte Mitte der zweiten Hälfte seine beste Phase, Cats-Ersatztorhüterin Angelina Mezzo musste dennoch nur zweimal (11./46.) hinter sich greifen. Im Halbfinale kommt es nun zum Wuppertal-Derby: Am 3. Februar müssen die RSC-Cats zum SC Moskitos Wuppertal, die sich im Viertelfinale mit 14:4 in Chemnitz durchsetzten.

Dörper Cats: Angelina Mezzo – Marie Tacke (1), Maren Wichardt, Julia Rüger (4), Lea Seidler (8), Nina Necke (2).

Zweitvertretung der RSC-Cats scheidet in Calenberg aus

Trotz guter Leistung: Das zweite Damen-Team des RSC Cronenberg musste im Pokal-Viertelfinale die Segel streichen. Gegen den Bundesligisten SC Bison Calenberg gab es eine 1:4-Heimniederlage (1:2).

Dabei hielt der Cronenberger Underdog, in dessen Dress die Routinierinnen Beata Brandt, Bianca Baum und Kelly Hellmeister sowie Annika Gouder de Beauregard im Tor aufliefen, die Partie bis in die zweite Hälfte spannend. Calenberg war zwar in der ersten Minute in Führung gegangen. Die starke Carlota Molet Sabater konnte jedoch in der siebten Minute ausgleichen. Die Bisons hatten jedoch die passende Antwort parat: Nur eine Minute später  (8.) gingen die Gästinnen erneut in Führung, die dann auch den 1:2-Pausenstand bedeutete.

Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Bisons dann mehr und mehr die Feldüberlegenheit. Das 1:3 der Niedersächsinnen (32.) bedeutete die Vorentscheidung, erst aber in der 47. Minute konnte der Bundesliga-Dritte sein viertes Tor nachlegen.

Dörper Cats II: Annika Gouder de Beauregard – Mia Bücheler, Beata Brandt, Carlota Molet Sabater, Bianca Baum, Kelly Hellmeister, Alida Grusenick.