30.01.2024, 18.48 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Dreikönigssingen: Ein „segensreicher“ Erlös von rund 10.000 Euro

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Die Hedwigs-Sternsingerinnen Greta, Malin und Sina bei der Übergabe des Segensaufklebers an Johanna Peters (re.) vom Kinderhospiz Burgholz. | Foto: Meinhard Koke

„Segen bringen – Segen sein“, so lautet das Motto der alljährlichen Sternsinger-Aktionen, und nachdem das Dreikönigssingen im CW-Land seinen Abschluss fand, steht fest: Die Sternsinger in den beiden katholischen Gemeinden Hl. Ewalde und St. Hedwig waren wieder „segensreich“: Exakt 10.000 Euro kamen bei den Aktionen in den beiden Gemeinden im CW-Land für notleidende Kinder in aller Welt zusammen.

6.000 Spenden-Euro in der Gemeinde Hl. Ewalde

In Hl. Ewalde waren Caspar, Melchior & Balthasar bereits am Dreikönigs-Samstag, dem 6. Januar, unterwegs. In sieben Gruppen gingen die Ewalde-Sternsinger nicht nur zu jenen Menschen an die Haustüren, die sich zuvor einen Besuch der Heiligen Drei Könige gewünscht hatten. Eine Sternsinger-Gruppe der Cronenberger Gemeinde machte auch vor dem Gemeindezentrum Emmaus in der Ortsmitte Halt, um dort die Segensaufkleber zu verteilen und Spenden zu sammeln (die CW berichtete). Ob hier oder an den Cronenberger Haustüren, das Ergebnis konnte sich in Zahlen sehen lassen: Bei der Sternsinger-Aktion 2024 in Hl. Ewalde kamen insgesamt 6.000 Euro zusammen – der bisherige Top-Erlös mit 6.300 Euro im 2022 wurde damit fast wieder erreicht.

Auch wieder Segen für das Kinderhospiz Burgholz

Hoch war auch die Spendenbereitschaft in der Nachbar-Gemeinde St. Hedwig, wo 16 Sternsinger in fünf Gruppen das Wochenende darauf unterwegs waren. Mit 4.000 Euro wurde der letztjährige Rekorderlös in der oberen Südstadt erneut erreicht. Eine Hedwigs-Gruppe machte sich am vorletzten Samstag unter anderem auch wieder an die Kaisereiche auf. Greta, Malin und Sina brachten, begleitet von Anett Kretschmann, dem Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz den Segen. Nachdem die drei Hedwigs-Sternsinger den jungen Gästen und ihren Familien sowie den Mitarbeitenden im Hospiz das diesjährige Motto-Lied „Ja zur Schöpfung“ gesungen sowie ihre Segenssprüche aufgesagt hatten, gingen sie mit Praktikantin Johanna Peters an den Haupteingang der Küllenhahner Einrichtung, um dort den obligatorischen Segensaufkleber mit dem Kürzel „20 * C+M+B * 24“ („Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“) anzubringen.

Greta seit bereits zehn Jahren als Sternswingerin angagiert

Für Greta schon fast Routine: Bereits seit zehn Jahren engagiert sich die 14-Jährige als Sternsingerin – „weil’s Spaß macht“, erklärte Greta, warum sie zum Beispiel am knackig-kalten vorletzten Samstag drei Stunden lang von der Kaisereiche übers Gelpetal bis hin nach Sudberg von Tür zu Tür gingen.

Sternsingen 2024: Amazonasbecken als Partnergebiet

Unter der Überschrift 2024 „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ stand die Bewahrung der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur im brasilianischen Amazonasbecken übrigens im Foklus der Aktion Dreikönigssingen 2024. Vor allem die medizinische Versorgung dort soll mithilfe der Sternsinger-Spenden unterstützt werden – mit ihren 10.000 Euro dafür stellten die elf Gruppen in den beiden katholischen Gemeinden im CW-Land eindrucksvoll unter Beweis, dass sie einmal mehr „ein Segen“ waren…!