10.03.2024, 09.57 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Freier Eintritt in der RSC-Halle: Auf zum Löwen-Finale „dahoam“!

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Werden sie heute Nachmittag wieder Grund zum Jubeln haben? Die Löwen des RSC Cronenberg empfangen zum zweiten Finale um den DRIV-Pokal 2024 die RESG Walsum – bei freiem Eintritt vor hoffentlich voller Kulisse in der Alfred-Henckels-Halle an der Ringstraße…! | Archiv-Foto: Odette Karbach

Wie berichtet greifen beide Bundesliga-Teams des RSC Cronenberg nach dem „Pott“: Sowohl die Dörper Cats wie auch die Löwen stehen in den Finals um die deutschen Rollhockey-Pokale 2024. Nach den Hinspielen am gestrigen Samstag, 9. März, stehen beide RSC-Mannschaften zu den entscheidenden Rückspielen am heutigen 10. März unter Zugzwang: Sowohl die Cronenberger Rollhockey-Damen wie auch die RSC-Herren kassierten in ihren ersten Endspielen Niederlagen.

Besonders bitter dabei: Die Dörper Cats unterlagen in ihrem Heimfinale mit 3:4 (0:0) gegen den SC Bison Calenberg. Trotz torloser erster Hälfte bekamen die Zuschauer in der Alfred-Henckels-Halle eine packende Partie zu sehen: Hohes Tempo und rassige Zweikämpfe – Cats und Bisons boten bestes Damen-Rollhockey. Das dann nach dem Seitenwechsel auch rasch Zählbares bot: Gerade eine Minute war in der zweiten Hälfte verstrichen, als die Niedersächsinnen in Führung gingen (26.). In der 33. Minute legte die Ex-Wuppertalerin Kim Henckels das 0:2 nach, doch Lilli Dicke gab die passende Antwort: Nur eine Zeigerumdrehung später markierte sie das 1:2 (34.).

Cats-Doppelschlag von Calenberg noch gekontert

Fünf Minuten später stellten die Gästinnen den Zwei-Tor-Vorsprung wieder her, doch die RSC-Cats ließen die Köpfe nicht hängen: Durch einen Doppelschlag von zunächst Maren Wichardt und dann Lea Seidler stand es plötzlich 3:3 (43.). Fünf Minuten vor der Schlusssirene verpasste das Team aus Springe den Dörperinnen aber den Knockout: Mit dem 3:4 in der 45. Minuten entschied Calenberg die Partie auf Augenhöhe für sich. Damit ist Titelverteidiger Cronenberg im zweiten Finale, das heute Mittag um 14 Uhr in Springe angepfiffen wird, zum Siegen verdammt, soll der „Pott“ ein weiteres Jahr an der Ringstraße bleiben.

Dörper Cats: Julia Pfaffendorf, Lara Immer – Marie Tacke, Maren Wichardt (1), Angelina Mezzo, Lea Seidler (1), Nina Necke, Lilli Dicke (1), Leonie Lütters.

RSC-Löwen: Knapper Rückstand zum Heimfinale

Ebenfalls mit einem Ein-Tore-Rückstand gehen die RSC-Löwen heute ins entscheidende zweite Endspiel um den Rollhockey-Pokal der Herren: Nachdem das Team von RSC-Trainer Jordi Molet beim 4:5-Sieg am letzten Bundesliga-Spieltag noch eine gelungene Pokal-Generalprobe hingelegt hatte (die CW berichtete), kassierten die Cronenberger am gestrigen 9. März im ersten Pokalfinale in Duisburg eine 1:2-Niederlage (0:1).

In der umkämpfen Partie, in der vier Blaue Karten vergeben wurden, war die Schlussphase kaum an Spannung zu überbieten. Nachdem die Roten Teufel in der 13. Minute zum 1:0 gekommen waren, hielt der knappe Vorsprung bis in die Schlussminute. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Thomas Köhler konnte zwar für die Löwen treffen, aber Walsum traf unmittelbar vor der Schlusssirene ebenso, sodass die Duisburger mit einem knappen 2:1-Vorsprung am heutigen Sonntag in der Löwen-Höhle auflaufen.

Freier Eintritt: Auf geht’s zum „Finale dahoam“!

Wie ebenfalls berichtet: Bei freiem Eintritt lädt der RSC Cronenberg zu dem entscheidenden zweiten Endspiel ein. Die Grün-Weißen hoffen, dass die Zuschauer zahlreich in die RSC-Halle an der Ringstraße 13 kommen, sodass die Löwen mit viel Rückenwind das 1:2 wettmachen und den „Pott“ nach Conenberg holen können. Mehr zum RSC ist hier zu erfahren: www.rsc-cronenberg.de.

RSC-Löwen: Leon Geisler, Till Mertens – Thomas Köhler, Marco Bernadowitz, Daniel Strieder, Lucas Seidler, Aaron Börkei, Tom Drübert, Adrian Börkei, Marco Resende Aleixo.