11.03.2024, 17.10 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

100. Geburtstag: Lieselotte Hoss‘ ist eigentlich ein Schalttags-Kind

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Lieselotte Hoss (mi. vo.) feierte ihren 100. Geburtstag inmitten ihrer Kinder, Enkel und Urenkel im Ev. Altenzentrum Cronenberg. | Foto: Meinhard Koke

Eine große Kaffeetafel war am Nachmittag des 1. März im Evangelischen Altenzentrum Cronenberg gedeckt. Anlässlich des 100. Geburtstages von Lieselotte Hoss wurde Kaffee, Torte oder auch Sekt genossen, und die Jubilarin war erst auf einen genaueren Blick auf die generationsübergreifende Runde auszumachen: Kompliment, ihre stolzen „100“ sind Lieselotte Hoss auf den ersten Blick nicht unbedingt anzusehen.

Kein Wunder also, dass die Jubilarin noch bis ins hohe Alter von 99 Jahren in der eigenen Wohnung in Haan lebte, bevor sie der in Berghausen wohnhafte Sohn Peter im vergangenen Jahr zu sich in die Nähe ins Altenzentrum am Eich holte. Zwar fällt das Gehen und Hören schwer, aber zumindest auf die Beine möchte sie wieder kommen, so ein Wunsch von Lieselotte Hoss – schließlich hat sie bislang von ihrer neuen Heimat Cronenberg noch nicht allzu viel sehen können.

Ein weiterer Wunsch der Jubilarin wäre ein Ur-Ur-Enkelchen – „aber die kommen ja nicht voran“, witzelte Lieselotte Hoss an die Adresse ihrer fünf Enkel und acht Ur-Enkel in der Tafelrunde, von denen die gerade sieben Wochen alte Liyah der „Youngster“ in der Geburtstagsrunde am Eich war – und vielleicht ein UR-Ur-Enkel-Ersatz…

„Amt hat getrickst“: Eigentlich am 29. Februar 1924 geboren

Wie Sohn Peter übrigens zu berichten wusste, habe die Mutter tatsächlich erst ihr 25. Wiegenfest gefeiert. Denn eigentlich sei sie ein „Schalttags-Kind“ und am 29. Februar geboren – auf dem Amt habe man Lieselotte Hoss‘ Geburtstag aber seinerzeit so „gedreht“, dass dieser auf den 1. März eingetragen wurde – nachträglich also doppelten Glückwunsch zum 100sten!