04.10.2024, 13.45 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
24-Stunden-Schwimmen: Zwei Pokale gingen diesmal ins CW-Land
Die junge Pokalsiegerin Lilya Abidi aus Cronenberg mit ihren Auszeichnungen für die längste Schwimmstrecke 2024 bei den Juniorinnen des 24-Stunden-Schwimmens. | Foto: privat
Zum Herbstbeginn 2024 ließ der Sommer letztmals richtig grüßen: Mit viel Sonne und T-Shirt-Temperaturen verabschiedete sich die Wonne-Jahreszeit. Insofern war eher ein letzter Freibad-Besuch als Hallenbad angesagt – war eben das auch der Grund? Nachdem im vergangenen Jahr rund 1.100 TeilnehmerInnen ins Schwimmsport-Leistungszentrum (SSLZ) pilgerten, zählte das alljährliche 24-Stunden-Schwimmen diesmal doch einige „Wasserratten“ weniger:
Vom Startschuss am vergangenen Samstag, 13 Uhr, bis zum folgenden Sonntagmittag nutzten „nur“ rund 800 kleine und große Schwimmbegeisterte die Gelegenheit zu einem Schwimmbad-Besuch „rund um die Uhr“. Dennoch waren die Zahlen des traditionellen Schwimm-Events wieder beeindruckend: Wie der Schwimmverband Wuppertal vermeldet, wurden in dem Stadtbad an der Küllenhahner Straße stolze 2.690.300 Schwimmmeter absolviert – die 24-Stunden-SchwimmerInnen legten damit im Durchschnitt jeweils eine Schwimmstrecke von 3.330 Metern zurück.
Pokal für die Friedrich-Bayer-Realschule
Ein rundes Fünftel der Gesamtstrecke ging allein „auf die Kappe“ der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR): Die 163 SchülerInnen der NRW-Sportschule brachten es zusammen auf eine Gesamtstrecke von 520.150 Schwimmmetern – wie schon im letzten Jahr sicherten sich die Küllenhahner Lokalmatadore damit den „Primuspokal“. Mehr als „über Wasser“ hielten sich auch die 47 StarterInnen des Schwimmvereins Neuenhof (SVN): Mit einer Gesamtstrecke von 184.600 Schwimmmetern schlugen sie in der Teamwertung auf Platz 3 an.
Und noch eine weitere Erstplatzierung ging beim Schwimmnachwuchs ins CW-Land: Die erst vierjährige Lilya Abidi erschwamm sich als jüngste Teilnehmerin mit einer absolvierten Strecke von 1.300 Metern den „Junior Pokal weiblich“. Ihre „große“ Schwester Emina blieb zwar ohne Pokal, bewies aber ebenso großes „Stehvermögen“ im Wasser: Mit erst neun Jahren schwamm Emina beachtliche 9.000 Meter – kein Wunder: Schließlich ist die junge Berghauserin Mitglied der Leistungsgruppe des SV Bayer Wuppertal und war zum Beispiel am vergangenen Wochenende bei den „Opera Swim Classics“ in der Schwimmoper am Start.
Mehr Infos zum Schwimmverband und seinen Kursen und Angeboten gibt’s online unter schwimmverband-wuppertal.de.





