04.02.2025, 15.29 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Pokal: Die RSC-Löwen stehen mit einem Bein im Finale

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Routinier Marco Bernadowitz besorgte im ersten Pokal-Halbfinale gegen die RESG Walsum III die erneute Fürhrung für die Löwen des RSC Cronenberg. | Foto: Odette Karbach

Während die Dörper Cats im Europacup unterwegs waren (die CW berichtete), liefen die Löwen des RSC Cronenberg am letzten Wochenende im deutschen Rollhockey-Halbfinale auf: Im Hinspiel schlugen die RSC-Herren am vergangenen Samstag, 1. Februar, erwartungsgemäß die Drittvertretung der RESG Walsum mit 3:1 (1:0) – damit stehen die Cronenberger mit einem Bein im Endspiel 2025.

Das Heim-Halbfinale gegen die außerhalb des Ligabetriebs spielenden Duisburger war jedoch alles andere als ein Selbstläufer. Die erfahrenen Walsumer verkauften sich in der Alfred-Henckels-Halle denkbar teuer und hätten sogar in der zehnten Minute in Führung gehen können: Nach Foul von Lucas Seidler konnten die Teufel den fälligen Penalty jedoch nicht im RSC-Kasten unterbringen. Während Walsum auch die folgende zweiminütige Überzahl nicht nutzen konnte, gelang es dem haushohen Cronenberger Favoriten dann in der 16. Minute erstmals, den RESG-Abwehrriegel zu knacken: Thomas Köhler besorgte die knappe 1:0-Pausenführung für die Gastgeber.

Nach Wiederanpfiff hätte Walsum früh zum Ausgleich kommen können. Nach Foul von RSC-Keeper Leon Geisler verpassten es die Gäste jedoch erneut, ihren Strafstoß im RSC-Gehäuse unterzubringen. In der 29. Minute konnten sich die Duisburger dann aber doch für ihren couragierten Auftritt belohnen: Nach einem Ballverlust der Löwen stand ein Walsumer plötzlich allein vor dem Löwen-Tor und netzte zum 1:1 ein. Der überraschende Zwischenstand hatte acht Minuten bestand, dann schlug Marco Bernadowitz zu: Mit einem Rückhand-Schuss vom Penalty-Punkt brachte der Routinier die Cronenberger erneut in Führung (37.). 

Nächstes Löwen-Spiel: Europacup-Viertelfinale in Italien

Mats Trimborn schließlich besorgte in der 43. Minute per Penalty das zwar nicht standesgemäße, aber immerhin etwas komfortablere 3:1-Endergebnis, mit dem die Cronenberger nun am 16. Februar (16 Uhr) zum entscheidenden zweiten Halbfinale in Duisburg-Walsum auflaufen werden. Zuvor muss das Team von RSC-Trainer Jordi Molet im Europapokal ran: Am kommenden Samstag, 8. Februar, laufen die Löwen bei Follonica Hockey in Italien auf. Hier wollen sich die Molet-Mannen eine möglichst gute Ausgangsposition verschaffen, um im Heim-Viertelfinale am 1. März an der Ringstraße vielleicht die Sensation zu schaffen und ins Halbfinale der WSE-Trophy einzuziehen.