17.02.2025, 15.54 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Oberliga-Derby: Remscheid einfach mit mehr Effizienz beim CSC
Tarik Makkaoui vom Cronenberger SC im Zweikampf mit Remscheids Finn Belzer (li.), der bis zur Saison 2022/23 das CSC-Trikot trug und einer von zahlreichen EX-CSClern beim FC ist. | Foto: Odette Karbach
Nicht nur weil es das sogenannte „Bergische Derby“ war, hatte das Aufeinandertreffen des Cronenberger SC (CSC) und des FC Remscheid eine prestigeträchtige Bedeutung. Eine gewisse Brisanz hatte der Abstecher an die Hauptstraße der Röntgenstädter auch, weil der FC mit gleich mehreren „alten Bekannten“ auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz auflief: Remscheids Trainer Ferdi Gülenc, bis zur Saison 2022/23 beim CSC an der Seitenlinie, startete mit gleich sieben Spielern, die bereits das CSC-Trikot getragen hatten, in die Landesliga-Partie – das Derby war also auch ein großes Wiedersehen…!
Die sportlichen Vorzeichen konnten nicht unterschiedlicher sein: Der FC kam als Tabellendritter mit drei Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze ins „Dorf“, während der CSC in der unteren Tabellenregion dümpelte, mit nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Allerdings: Das Team von CSC-Trainer Michele Velardi schien den Schub aus dem Auswärtsdreier in Unterrath am ersten Spieltag des Jahres in das Derby hinübergerettet zu haben: Der Cronenberger Underdog fand gut in die Partie und hätte bereits in der sechsten Minute durch Seungho Noh in Führung gehen können.
Ex -Cronenberger Sola trifft zum 0:2-Endstand
Zum fehlenden Glück hier kam in der 37. Minute Pech hinzu: DavideLeikauf spielte einen fatalen Rückpass auf CSC-Keeper Ryuji Kuwajima, den sich FC-Stürmer Leonhard Fronia angelte, um aus kurzer Distanz zur nicht unbedingt verdienten 0:1-Pausenführung der Gäste einzuschieben. Der zweite Abschnitt ließ sich dann für die Gäste vom Nachbar-Berg besser an, nicht überraschend kam insofern der FC zum zweiten Treffer: Diesmal legte Leonhard Fronia auf und der Ex-Cronenberger Luka Sola netzte zum 0:2 ein (58.). Zwar besaßen die Hausherren bis zum Abpfiff die eine oder andere Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Richtig Zwingendes war jedoch nicht dabei, die Remscheider schaukelte ihren Vorsprung recht souverän nach Hause.
CSC: Drei Schlüsselspiele im Kampf gegen den Abstieg
Durch die Heimniederlage rangiert die Velardi-Elf nur noch dank des besseren Torverhältnisses vor dem ersten Abstiegplatz auf Rang 14. Im Kampf um den Verbleib in der Oberliga haben die Grün-Weißen am Sonntag ein Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust: Um 15.30 Uhr läuft der CSC beim punktgleichen Dreizehnten TuRU Düsseldorf an der Feuerbachstraße auf. Zumal am folgenden Spieltag der Vorletzte 1. FC Viersen an die Hauptstraße kommt und es dann zum Zwölften Krefeld-Fischeln geht, könnten die Dörper in den kommenden Partien Big Points gegen den Abstieg sammeln…!





