18.02.2025, 10.11 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„Kla4“ & Martin Stürtzer: Ein klassischer Abend, der begeisterte
Kantor Martin Stürtzer (mi.) und das Ensemble „Kla4“ bei ihrem Cronenberg-Konzert im Zentrum Emmaus. | Foto: Matthias Müller
Das Zentrum Emmaus wurde am 8. Februar einmal mehr zum Konzertsaal. Eingeladen war das Quartett „Kla4“: Im Jahr 2016 taten sich zwei Mediziner, ein Medientechniker und ein Physiker zusammen, um gemeinsam mit Musik zu begeistern. Bei der Repertoire-Auswahl des Quartetts stehen Gefühle und Spaß im Mittelpunkt – von Klassik bis Moderne ist alles vertreten. Im Rahmen des Konzertes war zudem Martin Stürtzer als Solist zu erleben.
Der Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Cronenberg-Küllenhahn ist weit über das CW-Land hinaus in Sachen Elektronik-Musik, Dub Techno und weiteren Stilarten auch durch Veröffentlichungen auf CD und Vinyl sowie digital bekannt (die CW berichtete). Im Zentrum Emmaus stellte sich Stürtzer nun erneut als virtuoser Liebhaber klassischer Musik vor. Der Saal in dem Dörper Gemeindezentrum war bis auf den letzten Platz besetzt, als Falk Schulz (Bratsche), Johannes Stracke (Klavier), Kim Hemmerich (Geige) und Samuel Stracke (Cello, v.li.) mit dem „Ungarischen Tanz“ von Brahms den Auftakt gestalteten.
Martin Stürtzer: Atemberaubende Geschwindigkeit an der Klaviatur
Nach dem schnellen Brahms folgte mit Felix Mendelssohn Bartholdy das nächste kompositorische Wunderkind – so entwickelte sich ein buntes Programm mit Werken von zehn Komponisten bis hin zu Mozart – dabei traf wahrlich Quantität auf Qualität, was mit viel Applaus belohnt wurde. Vor der Pause, in welcher der Förderverein FKJC für das Wohl der Gäste sorgte, trat Martin Stürtzer an das Klavier. Der Cronenberger Kantor intonierte die „Mondscheinsonate“ von Ludwig van Beethoven – atemberaubend, was Stürtzer aus dem Instrument herausholte. Mit einer phasenweise geradezu atemberaubenden Finger-Geschwindigkeit brillierte Stürtzer und verlangte zugleich dem Instrument alles ab – der frenetische Jubel war kaum zu beschreiben.
Nicht minder begeistert zeigten sich die Besucher am Ende vom gesamten Konzert aller Mitwirkenden, dieser Samstagabend an der Hauptstraße bewies einmal mehr: In Cronenberg ist klassische Musik von absolut hoher Qualität zu Hause.…!





