24.03.2025, 12.39 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Pokal: Löwen mit Hand am Pott – Cats müssen kämpfen

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Die Dörper Cats des RSC Cronenberg freuen sich im ersten Pokalfinale 2025 über den Ausgleichstreffer von Leonie Lütters. Schließlich kamen die Dörper Cats daheim jedoch nicht über ein 2:2 gegen den SC Bison Calenberg hinaus. | Foto: Odette Karbach

Beide Teams des RSC Cronenberg bestritten am vergangenen Samstag, 22. März, jeweils ihre ersten Finals um den deutschen Rollhockey-Pokal 2025. Mit unterschiedlichen Vorzeichen gehen die RSC-Teams danach in die entscheidenden Endspiele um den DRIV-Pokal: Während die RSC-Löwen mit einem 7:8-Sieg im Auswärtsfinale beim TuS Düsseldorf-Nord eine Hand an den „Pott“ legten, kamen die Dörper Cats im Heimfinale gegen den SC Bison Calenberg nicht über ein 2:2 hinaus.

Die Rollhockey-Herren boten der stimmungsvollen Kulisse in der vollen Rollsporthalle an der Eckenerstraße ein Finale, das nichts zu wünschen übrig ließ. Gastgeber Düsseldorf erwischte dabei einen Start nach Maß: Bereits in der zweiten Minute legten die Hausherren vor. Das das Team von RSC-Trainer Jordi Molet, der mit dem pünktlich nach Handbruch genesenen Tom Drübert wieder auf alle Stammkräfte zurückgreifen konnte, zeigte sich keineswegs geschockt: Bereits zwei Minuten später besorgte Thomas Köhler auf Zuspiel von Löwen-Kapitän Aaron Börkei den Ausgleich (4.).

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Als Aaron Börkei unmittelbar danach mit Blau vom Feld musste, hatte der TuS per Direktem die Chance zur erneuten Führung. RSC-Torwart Leon Geisler parierte jedoch den direkten Freistoß und auch in der folgenden Unterzahl hielten sich die Cronenberger schadlos. In der 13. Minute scheiterte Düsseldorf zunächst mit einem weiteren Penalty am Gebälk, konnte den Abpraller aber zum 2:1 verwerten. Durch einen Doppelschlag von Adrian Börkei und Lucas Seidler (21./22.) münzten die RSC-Löwen den Zwischenstand dann in eine 3:2-Pausenführung um.

Der zweiten Abschnitt war gerade fünf Minuten alt, da kam Düsseldorf zum 3:3. Blau für die Gastgeber sorgte anschließend dafür, dass das Molet-Team die Weichen auf Sieg stellen konnte: Zunächst verwandelte Thomas Köhler den fälligen Freistoß zur erneuten Führung (32.), kurz darauf erhöhte Niko Morovic auf 5:3 (36.). In der Schlussviertelstune ging es hin und her: Immer wieder konnte Düsseldorf verkürzen, durch Treffer von erneut Thomas Köhler (43.), Alex Ober (46.) sowie Aaron Börkei (48.) behielten die Löwen jedoch bis zum Abpfiff die Oberhand. Mit dem 7:8 sind die Vorzeichen für den „Pokaltitel dahoam“ und die geplante folgende Apres-Party optimal: Im entscheidenden Rückspiel am kommenden Samstag, 29. März, reicht den Molet-Mannen schon ein Unentschieden, um den Pott zu holen. Das Finale wird um 15.30 Uhr in der Alfred-Henckels-Halle an der Ringstraße 13 angepfiffen.

Dörper Cats: Nur Remis im Heim-Finale gegen SC Bison Calenberg

Weniger optimal lief indes das erste Pokalfinale für die Rollhockey-Damen des RSC Cronenberg: In der heimischen Alfred-Henckels-Halle kamen die Dörper Cats gegen Titelverteidiger Bison Calenberg nicht über ein 2:2-Unentschieden (1:1) hinaus.

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In einer hochklassigen Partie, besaß das ersatzgeschwächte Team von RSC-Trainerin Maren Wichardt zwar zunächst ein leichtes Chancen-Plus. Dennoch gingen die Bisons im ersten Abschnitt in Führung: Mit der erst 16-jährigen Cronenbergerin Miriam Simon, die als Gastspielerin für Calenberg aufläuft, war es ausgerechnet ein RSC-Gewächs, dass für das Team von Bison-Coach Milan Brandt das 0:1 erzielte. Cats-Kapitänin Leonie Lütters war es dann kurz vor dem Pausenpfiff, die einen abgewehrten Schuss zum 1:1-Halbzeitstand einnetzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Niedersächsinnen wieder mit einem Lattentreffer für das erste Ausrufezeichen. Im Anschluss schien sich das Heimfinale jedoch zugunsten der Wichardt-Damen zu wenden, als Mia Bücheler die Cronenbergerinnen erstmals in Führung brachte (32.). Der Vorspung währte jedoch gerade einmal eine Zeigerumdrehung: Nachdem Calenberg zum 2:2 hatte ausgleichen können, drängten die RSC-Cats auf die erneute Führung. Bis zum Abpfiff blieb es aber bei dem Unentschieden, sodass die Bisons bei ihrer „Mission Titelverteidigung“ nun den Heimvorteil auf ihrer Seite haben.

Das entscheidende Final-Rückspiel wird ebenfalls am kommenden Samstag ausgetragen. Der Anpfiff im niedersächsischen Spinge wird um 18 Uhr sein.