26.03.2025, 17.13 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Regicide“-Konzert: Wiedersehen mit bergischer Metal-Familie

Artikelfoto

Feiern fast 40 Jahre nach ihrer Gründung Wiedersehen mit ihren Fans: Rob Schomaker (2.v.l.) und die Speed-Metal-Band „Regicide“ | Foto: privat

Für ihn ist es auch eine Rückkehr in die alte Heimat Wuppertal… Das allerdings weniger, schließlich kehrt Rob Schomaker regelmäßig aus Esslingen ins Tal zurück, um Familie und Freunde unter anderem am Küllenhahn wiederzusehen. Vielmehr ist das Konzert am 12. April eine Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln, denn: Mit seiner Speed-Metal-Band „Regicide“ begann der Bassist ab 1986 in Wuppertal „Heavy Metal“ zu rocken – und zu leben…!

Rob Schomaker: Er fand den Band-Namen „cool“

Für Rob Schomaker, der mit der Formation „Axxis“ national und international Erfolge feierte (die CW berichtete), ebenso bei Rock am Ring wie auch beim Rockpalast in den Ring trat und in diesem Jahr auf Abschiedstournee geht, ist seine erste Band „Regicide“ eine „Herzensangelegenheit“. Auf die Idee für den Band-Namen, erinnert er sich, kam er im Leistungskurs Englisch: Als es dort um Shakespeare ging, kam ihm das Wort „Regicide“, zu deutsch „Königsmord“, unter – „das fand ich cool“, blickt Rob Schomaker knapp 40 Jahre zurück. Seine vier Bandkollegen fanden das auch –und der Bandname „Regicide“ war geboren…

Anzeige

Letztes LCB-Konzert: „Der Laden stand Kopf…“

Bis 1997 rockte das Metal-Quintett Wuppertal und die Region, gewann unter anderem den Rockförderpreis: „Wir waren in NRW schon ‘ne Nummer“, erinnert sich der „Regicide“-Bassist – dennoch folgte dann eine fast 20-jährige „Sendepause“. 2016 und 2017 meldete sich die Band aus der Versenkung zurück: Zum 30-jährigen Bandjubiläum stiegen zwei Konzerte im „Live Club Barmen“ – beide ausverkauft! Über 600 Metalheads insgesamt huldigten ihren Helden – „der Laden stand Kopf. Die Meute feierte die Band.“ „Ein geiler Abend, der nach mehr schreit“, lautete das Fazit, und so gibt’s nun am 12. April mehr: Unter der Überschrift „The Sword Meets The Axe!“ bitten „Regicide“ und die Wuppertaler Kult-Metal- Band „Axe Victims“ als Special guest zum „The 80’s Metal Battle“ an den Geschwister-Scholl-Platz 4-6.

„Regicide“: Neues Album mit „Spaßfaktor“ im Gepäck

Mit im Gepäck werden Rob Schomaker und seine „Königsmörder“ nicht nur Klassiker aus rund vier Jahrzehnten „Speed Metal made in Wuppertal“ haben. Natürlich wird „Regicide“ seinen Fans auch sein neues Album „My Pride“ auf die Ohren „ballern“. Das ist zwar auch auf allen gängigen Streaming-Plattformen zu hören. Was die Männer um die Gründungsmitglieder Paul Dahlmann (Gesang), Christian Dahlmann (Gitarre) und Rob Schomaker (Bass) sowie Antoine Saint-Martin und Tscherno live draus machen, ist aber eine ganz andere Geschichte für echte Metal-Fans: „Die Gradlinigkeit und die Schnörkellosigkeit, mit denen Wuppertals Finest ihre fünf Songs performen, heben sich erfrischend von so mancher überproduzierten Hochglanzproduktion ab“, bescheinigt das Musikmagazin „Stormbringer“ „Regicide“ viel „Spaßfaktor“.

Anzeige

LCB-Konzert: Eine „Herzenssache“ für den Hardrocker

Das ist für Rob Schomaker und seine Band sowieso vorprogrammiert: „Ich freue mich auf das LCB und unsere Wuppertaler Fans“; dorthin zurückzukehren, wo 1986 alles begann, ist für den Metal-Rocker „Herzenssache“: „Das ist was ganz Besonderes“, blickt Rob Schomaker auf das Wiedersehen mit der bergischen Metal-Familie: „Im Herzen bin ich noch immer Wuppertaler…“

Karten für das LCB-Konzert

Wer das Wiedersehen mit Schomaker und Regicide sowie vielleicht auch die After-Show-Party, die später im „Underground“ steigt, mitfeiern möchte, bekommt Karten für das LCB-Konzert zum Preis von 16 Euro via wuppertal-live.de und damit auch in der CW-Geschäftsstelle.