19.05.2025, 16.18 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Cronenberger SC: Der Abstieg in die Bezirksliga ist besiegelt

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Prosper Malua-Kikangila (re.) verpasste es im Schicksalsspiel bei den VSF Amern, den Strafstoß zum 0:2 für den Cronenberger SC einzunetzen. | Archiv-Foto: Odette Karbach

Die Chance war ohnehin nicht mehr allzu groß, seit dem gestrigen Sonntag, 18. Mai, ist sie dahin: Im „Endspiel“ um den Klassenerhalt kassierte der Cronenberger SC (CSC) eine 2:3-Niederlage (1:0) bei den VSF Amern – damit ist es amtlich: Die Grün-Weißen müssen runter in die Bezirksliga.

Das Schicksalsspiel im Rösler-Stadion in Schwalmtal war in gewisser Weise symptomatisch für die komplette Spielzeit der Cronenberger: Das Team von Dustin Hähner und Tim Wagner hatte seine Chancen, machte sie aber nicht – auch am Niederrhein lief es unglücklich für die Cronenberger…! Wobei, zunächst war das Glück aufseiten der Gäste: Nachdem Amern in der ersten Hälfte des Anfangsdurchganges gleich drei Chancen hatte liegen lassen, ging der CSC fast wie aus dem Nichts in Führung: Nach einem hohen Ball an den Sechszehner von Ramzi Ben Hamada kam Daniel Lopez Hakimi kurz vor dem Amern-Keeper an das Leder, um es zum 0:1 einzunetzen (25.).

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Nachdem die Gastgeber sieben Minuten später an der Latte gescheitert waren, ging die Partie mit der knappen CSC-Führung in die Pause. Unmittelbar nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer an der Bahnstraße dann die Schlüsselszenen des Spiels: Zunächst wurde Lukas Trier vom Amern-Keeper im Strafraum gelegt und Prosper Malua-Kikangila trat zum Strafstoß an – er scheiterte jedoch am VSF-Keeper (49.). Die Gastgeber machten ihre Sache besser und glichen im Gegenzug aus (51.).

Vier Minuten später dann schickte der Unparteiische nicht nur einen Amern-Spieler vom Platz, der in einen Abschlag von CSC-Keeper Yannik Radojewski reingesprungen war – auch Radojewski musste runter. Ersatz Ryuji Kuwajima stand gerade sieben Minuten zwischen den CSC-Pfosten, als er zunächst zum 1:2 (64.) und sechs Minuten später zum 1:3 (70.) hinter sich greifen musste – das war die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer durch Seungho Noh in der 90. Minute fiel zu spät, um in der vierminütigen Nachspielzeit das Blatt noch wenden zu können.

Bereits am Freitagabend letztes Landesliga-Heimspiel

Durch die Niederlage in dem Schicksalsspiel haben die Cronenberger zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – zu viel, um an den beiden restlichen Spieltagen der Saison das Blatt noch wenden zu können. Insofern folgt bereits am nächsten Freitagabend das (vorerst) letzte Landesliga-Heimspiel für den CSC: Um 20 Uhr haben die Grün-Weißen den noch gegen den Abstieg kämpfenden SC Velbert an der Hauptstraße zu Gast.