14.07.2025, 19.47 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Mit FBR-Leiter Dätig begonnen: FBR-Jahrgang mit viel „Quali“
Die Treppe auf dem Westhof des Schulzentrums Süd ist alljährlich der Schauplatz dafür: die Absolventen 2025 der Friedrich-Bayer-Realschule nahmen Aufstellung zum obligatorischen Abschlussfoto. | Foto: FBR
Nicht nur für die SchülerInnen war das ein großer Moment, auch für Rektor Marcus Dätig hatte die Abschlussfeier an der Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) ein besonderes Vorzeichen: Nachdem er im Jahr 2019 die Leitung der Küllenhahner Realschule übernommen hatte, verabschiedete Dätig den Jahrgang, der zeitgleich mit ihm vor rund sechs Jahren am Jung-Stilling-Weg „eingeschult“ worden war. Der Schulleiter konnte mit der „Erstgeneration“ unter „seinen Fittichen“ vollauf zufrieden sein: Von den 142 AbsolventInnen, die feierlich im Pausenzentrum des Schulzentrums Süd ihre Abschlusszeugnisse erhielten, hatten rund zwei Drittel die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe geschafft – damit „schlugen“ sich die FBR-AbsolventInnen 2025 voll im Trend der Jahrgänge zuvor.
Wehmut, Dank und Anerkennung
Allerdings: Mit Platz 4 beim Fußball-Bundesfinale 2024 (die CW berichtete mehrfach) schaffte der Jahrgang das zweitbeste Abschneiden „ever“ von Wuppertaler Schul-Fußballern bei dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“.Marcus Dätig blickte in seiner Ansprache natürlich auf die gemeinsamen Jahre mit den Schülerinnen und Schülern: Die SchülerInnen seien in den sechs Jahren „größer“ und er „älter“ geworden, merkte der FBR-Leiter vielleicht auch mit etwas Wehmut an, dass man die Zeit miteinander gut über die Bühne gebracht habe: Er sei sehr stolz, seinen Erstjahrgang verabschieden zu dürfen. Dass das auf Gegenseitigkeit beruht, kam nicht nur in wertschätzenden Dankesworten von Elternvertretern („Mit der Wahl der Friedrich-Bayer-Realschule die richtige Entscheidung getroffen“) oder auch der Schulpflegschaftsvorsitzenden Caramanno zum Ausdruck.
Und auch drei AbsolventInnen traten ans Mikrofon: Sie blickten auf Stationen ihrer Zeit an der FBR, wie Klassenfahrten, Praktika und den Unterricht zurück – natürlich blieb die Corona-Zeit nicht unerwähnt, und einen Dank an Eltern und LehrerInnen vergaßen die Schüler-VertreterInnen auch nicht…! Während Ralf Markert, der Vorsitzende des FBR-Fördervereins, die Ehrung der Jahrgangsbesten vornahm, sorgten die YoungBand und die Schulband der Realschule für die musikalischen Intermezzi. Klassenlehrerin Alida Aden wartete mit einem besonderen „Hit“ auf: Aden hatte eigens ein Lied komponiert, zu dem Fotos aus zurückliegenden Jahren des Jahrganges auf die Leinwand „gebeamt“ wurden – ein weiterer emotionaler Programmpunkt der Abschlussfeier, die mit dem obligatorischen Gruppenfoto und einem gemeinsamen Umtrunk ausklang…
Mehr zu der Küllenhahner realschule ist im netz hier zu finden: fbrs.de.





