18.07.2025, 12.27 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Auch Kritik von Rats-SPD: FFC-„Leuchtturm“ bald mit Notstrom?

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Das Löschhaus der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg (FFC) an der Kemmannstraße. Von 1892 bis 1928 betrieb die damalige Stadt Cronenberg in dem historischen Gemäuer ein Gaswerk. | Foto: Meinhard Koke

Nach der CDU-Kritik daran, dass das Löschhaus der Freiwilligen Feuerwehr Cronenberg (FFC) noch nicht an das längst vorhandene Notstromaggregat angeschlossen ist (die CW berichtete), zeigt sich auch die SPD-Ratsfraktion „irritiert über den schleppenden Fortschritt“: Der Vorgang sei „absolut unverständlich“, kritisiert Guido Gehrenbeck, der für die SPD dem zuständigen Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit angehört: „Das gefährdet im Ernstfall die öffentliche Sicherheit – gerade in Zeiten, in denen die Bedeutung der Krisenvorsorge immer wieder betont wird, ist diese Verzögerung ein Unding.“

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Dass die Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Ratsfraktion keine Angaben dazu gemacht habe, wann das Notstromaggregat angeschlossen wird, sorgt derweil bei der SPD-Stadetverordneten und Cronenberger Bezirksbürgermeisterin Miriam Scherff für „großes Befremden“: „Die Feuerwehr muss im Ernstfall handlungsfähig sein – dafür braucht sie eine verlässliche Ersatzstromversorgung“, fordert Ratsfrau Scherff, „dass das Problem jetzt zügig und unbürokratisch gelöst wird“.

Wie Michael-Georg von Wenczowsky, der Sprecher der CDU in der BV Cronenberg, unterdessen der CW mitteilte, hat die FFC zwischenzeitlich die Mitteilung durch die Feuerwehr Wuppertal erhalten, dass der FFC-Leuchtturm bald „am Netz“ sein soll: Das Aggregat werde in der letzten Juli-Woche angeschlossen – das hatte zuvor auch das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) gegenüber der CW erklärt. Man darf gespannt sein…!